Antragstellung

im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL
aus dem Europäischen Sozialfonds

 

 

efp - Europabüro für Projektbegleitung GmbH
Nationale Koordinierungsstelle EQUAL

Ellerstr. 48
D 53119 Bonn

Eingangsstempel
 

Antrags-ID Bearbeitungs-ID
 
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(wird von efp ausgefüllt)

I. Grunddaten der Entwicklungspartnerschaft

1. Auswahl Geografie/Sektor

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Sektorale EP

2. Bundesland

Baden-Württemberg

3. Kennung

EA-34848

4. Themenbereich

d) Stärkung der Sozialwirtschaft (Dritter Sektor)

5. Adresse des Antragstellers/Zuwendungsempfängers

DIE WERKSTATT - SPIELräume der eigenen ART - gGmBH
Wieblinger Weg 81/1

69123 Heidelberg

6. Name der Entwicklungspartnerschaft

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BEST 3S: Betriebswirtschaftl.. Strategien sozialer Unternehmen im 3. System

7.1 Beantragtes ESF-Mittelvolumen auf EP-Ebene

Ziel-1: 331.234,00
Nicht-Ziel-1: 894.624,31

7.2 Zuschussfähige Gesamtausgaben auf EP-Ebene

Ziel-1: 443.761,28
Nicht-Ziel-1: 1.792.309,82

7.3 ESF-Interventionssatz auf EP-Ebene

Ziel-1: 74,64 %
Nicht-Ziel-1: 49,91 %

8. Anzahl der voraussichtlichen Teilnehmer/innen (Frauen/Männer)

Ziel-1   Nicht-Ziel-1
Männer Frauen Gesamt   Männer Frauen Gesamt
34 46 80   89 47 136


9. Übersicht aller beteiligten Partner/(Teil-)Projekte
jeweils mit Angabe des Aufgabenbereichs

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1.  DIE WERKSTATT - SPIELräume der eigenen ART - gGmBH, Heidelberg   - Antragsteller/Zuwendungsempfänger
- Koordination
- Transnationale Koordination
- Teilprojekt
2.  zukunft im zentrum Servicegesellschaft mbH, Berlin   - Mittelverwaltende Stelle/ESF-erfahrene Stelle
3.  Technologie-Netzwerk Berlin e.V./Mainstreaming / Evaluation, Berlin   - Evaluation
- Teilprojekt
4.  Technologie-Netzwerk Berlin e.V. -Social Audit-, Berlin   - Teilprojekt
5.  GrünBau, gemeinnützige Gesellschaft für soziale Beschäftigung und Qualifizierung in der Stadterneuerung mbH, Dortmund   - Teilprojekt
6.  Steremat Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH, Berlin   - Teilprojekt
7.  Qualifizierungs- und Arbeitsförderungsgesellschaft Dresden mbH, Dresden   - Teilprojekt
8.  ERLACHER HÖHE - Verein für soziale Heimstätten in Ba.-Wü. e.V., Grosserlach   - Teilprojekt
9.  Stadt Dortmund, Sozialamt, Abt. Hilfe zur Arbeit, Dortmund   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
10.  Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Dortmund, Dortmund   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
11.  Mitglied des Deutschen Bundestags, Lothar Binding, Heidelberg, Berlin   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
12.   Dörthe Domzig, Frauenbeauftragte der Stadt Heidelberg, Heidelberg   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
13.  Deutscher Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Berlin-Brandenburg, Berlin   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
14.  GLS Gemeinschaftsbank e.G. , Stuttgart   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
15.  Netz für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V., Bremen   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
16.  Unternehmensgrün - Verband zur Förderung umweltgerechten Wirtschaftens , Stuttgart   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
17.  NN: verschiedene Soziale Unternehmen für den Betriebsvergleich, NN   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
18.  Arbeitsgemeinschaft Drittes System Deutschland, Heidelberg   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
19.  Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum für behinderte Frauen und Mädchen , Heidelberg   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
20.  WEB FOR ALL / Verein zur beruflichen Integration ( VBI ), Heidelberg   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
21.  Berliner Verband der Arbeitsförderungs- und Beschäftigungsgesellschaft e.V., Berlin   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
22.  Bezirksamt Pankow von Berlin, Berlin   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
23.  urban - consult gemeinnützige Gesellschaft für kommunale Beratung mbH, Berlin   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
24.  Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Berlin mbH, Berlin   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt
25.  urban - social gemeinnützige Wohnheimgesellschaft mbH, Berlin   - Strategischer Partner ohne Teilprojekt

II. Angaben zur Entwicklungspartnerschaft

1. Themenbereiche und Durchführungszeitraum

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1.1 Themenbereich:

d) Stärkung der Sozialwirtschaft (Dritter Sektor)

1.2 Name der Entwicklungspartnerschaft:

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BEST 3S: Betriebswirtschaftl.. Strategien sozialer Unternehmen im 3. System

1.3 Name der Entwicklungspartnerschaft in Englisch:

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BEST 3S: Business Econ. Strategies for Social Enterprises of the 3rd System

1.4 Zusammenfassung der EP-Aktivitäten:

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An der EP nehmen 5 wirtschaftlich arbeitende soziale Unternehmen im 3. System, ein Forschungsunternehmen, Unternehmensverbände, politische Mandatsträger sowie eine Bank u.a. teil. Geplant ist die Entwicklung und Umsetzung eines ganzheitlichen sozialen und wirtschaftlichen Controllingsystems. Als Vorarbeit dazu werden verallgemeinerbare betriebwirtschaftlichen Instrumente und Messverfahren entwickelt und getestet. Dies dient der Transparenz über die wirtschaftlichen und sozialen Handlungspotentiale – aber auch der Grenzen von sozialen Unternehmen, um die gesellschaftspolitische und ordnungspolitische Positionierung und Anerkennung von sozialen Unternehmen zu stärken.

1.5 Durchführungszeitraum:

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Von 01.01.2002
Bis 30.06.2005

1.6 Rechtsform der Entwicklungspartnerschaft

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Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

2. Auswahl Geografie/Sektor

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2.1 Geplante Entwicklungspartnerschaft:

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Sektorale EP

2.2 Problemaufriss hinsichtlich Geografie/Sektor:

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Sektoraler Problemaufriss

Das „ Dritte System“ in Europa entwickelt sich zu einer dritten Säule der europäischen Beschäftigungspolitik. Neben dem ersten, privatwirtschaftlichen System, den öffentlichen Unternehmen ( 2. System ) etablierte sich in den letzten Jahren diese dritte Säule der Volkswirtschaft. Das 3. System ist geprägt durch eine Vielfalt sozialer Unternehmungen, die wettbewerbsorientiert und wirtschaftlich , aber dennoch demokratisch organisiert und sozial orientiert gesellschaftlich notwendige Produkte und Dienstleistungen erbringen.

In der europäischen Debatte spielt das Dritte System und mit ihm das Segment der sozialen Unternehmen eine gewichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für sozial benachteiligte und leistungseingeschränkte Personen. In den Mitgliedstaaten der EU wird das Gewicht dieser Organisationen im Kampf um das Vollbeschäftigungsziel anerkannt. Dies spiegelt sich in allen Ländern der EU in den politischen Debatten über Rechtsformen, Förderprogramme und Nachhaltigkeit die Bedeutung dieses neuen ökonomischen Sektors wider. In Frankreich, Belgien und den südeuropäischen Ländern werden soziale Unternehmen hauptsächlich als Element der solidarischen Ökonomie gesehen, in anderen Ländern sehen sich diese Unternehmen als Bestandteil der Sozialen Ökonomie oder als Wiedereingliederungs- bzw. Beschäftigungsgesellschaften im Rahmen der Arbeitsförderung. Trotz diesem Bedeutungszuwachs für soziale Unternehmungen sind immer noch eine Reihe von systematischen Fragen ungelöst.

Die europäische Pilotaktion „ Drittes System und Beschäftigung“ legte im Sommer 2000 eine Halbzeitbilanz vor . Dort werden mehrere Schlüsseldiskussionen benannt, die im Dritten System alsbald geführt werden müssten ( Seite 16 ff) . Eines dieser Schlüsselprobleme, wird unter der Überschrift „ Arbeitsplätze zu welchem Preis ?“ thematisiert. Die Frage sei “ zu welchen Kosten für die Staatskasse“ man die „Abertausende kleiner Erfolgsbeispiele ( von sozialen Unternehmen ) bei der Schaffung von Arbeitsplätzen so vergrößern“ (könne) , dass der vier Jahrzehnte andauernde Trend der Beschäftigungsstagnation in der EU umgekehrt werden kann“ . Die Diskussion um die richtige Form der öffentlichen Förderung des Wirtschaftssektors „ Drittes System“, sei eine weitere Schlüsselfrage, denn mit der vorhandenen Subventionspraxis sind häufig „ Abhängigkeiten“ und „ Schwierigkeiten“ verbunden, bspw. der immer wiederkehrende Vorwurf des „unlauteren Wettbewerbs“.

All das sind wichtige Fragestellungen, die auf der Agenda von sozialen Unternehmungen im Dritten System stehen, die aber kaum systematisch erörtert werden, obwohl es genügend empirisches Material in Form von erfolgreichen „Start-Up-Unternehmen“ aus den 80er und 90er Jahren gibt. Es ist also notwendig, dass sich soziale Unternehmungen stärker als bisher dieser – auch kritischen - Diskussion aktiv stellen und ihre Struktur und ihre Wirkungsweise transparent machen. Das geplante Equal – Projekt ist in diesem Kontext angesiedelt.

Da der allgemeine Arbeitsmarkt insgesamt in naher Zukunft nicht in der Lage sein wird , Vollbeschäftigung, insbesondere für sozial benachteiligte Gruppen, zu erreichen, ist es auch eine der Hauptaufgaben der europäischen Beschäftigungspolitik, Arbeitsplätze für diese Zielgruppe bereitzustellen und zu sichern. Das 3. gemeinwohlorientierte System findet hier seine besondere Aufgabe, denn im Vergleich zum privatwirtschaftlichen System besteht das Leitbild des sozialen Unternehmenstyps darin, sowohl soziale als auch wirtschaftliche Ziele effizient miteinander zu verknüpfen.

Die Initiatoren der sektoralen Entwicklungspartnerschaft „ Drittes System“ sind nicht so vermessen zu behaupten, dass die sozialen Unternehmen im Dritten System alleine in der Lage seien, die Beschäftigungsstagnation in Europa umkehren zu können, wie es in oben zitierter Tagungsdokumentation forsch formuliert wird. Es wäre allerdings schon ein kleiner, wichtiger Erfolg für die sozialen Unternehmungen in Deutschland, wenn sie ihre besonderen sozialen und wirtschaftlichen Kompetenzen in der dauerhaften Beschäftigung von benachteiligten Gruppen besser als bisher, mit einem eigenen Profil versehen, entwickeln und nachhaltig wirkend in der deutschen und europäischen Arbeitsmarktpolitik positionieren könnten. Die dafür notwendigen betrieblichen, organisatorischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, ist der zentrale Anspruch der Equal-Entwicklungspartnerschaft. „ Es sollen pragmatische Hinweise auf die Erfolgsbedingungen des sozialunternehmerischen Handelns gegeben werden. Es soll aufgezeigt werden, warum und wie diese Unternehmungen einen nachvollziehbaren Beitrag zur kostengünstigen Schaffung von Erwerbsarbeitsplätzen für sozial ausgegrenzte Personen leisten können.

Die europäische beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Linie

Mit dem Luxemburger Beschäftigungsgipfel und dem sich anschließenden Prozess seit 1997 stehen die Prioritäten in der Europäischen Beschäftigungsstrategie fest. Zentrale Zielsetzungen dieser Strategie sind die Förderung der Beschäftigung in allen Mitgliedstaaten entlang von vier Säulen: die Erzielung von Employability, Entrepreneurship, Adaptability und Equality.

Die sozialen Unternehmen als Teil des Dritten Systems bzw. der Sozial- oder Solidarwirtschaft tragen mit ihrem integrierten Beschäftigungsansatz in besonderer Weise in allen 4 Bereichen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation bei. Dies dokumentiert eindrucksvoll Ziffer 12 der Beschäftigungspolitischen Leitlinien, in der erklärt wird, dass die Mitgliedstaaten Maßnahmen ergreifen, die alle Möglichkeiten nutzen, Beschäftigung auf lokaler Ebene zu schaffen in der Sozialen Ökonomie bzw. Solidarwirtschaft und innerhalb neuer Aktivitäten, die Bedürfnisse befriedigen, die noch nicht vom Markt abgedeckt werden mit dem Ziel, Hindernisse zu identifizieren und zu reduzieren, die geeignet sind, solche Maßnahmen zu behindern.

Decken soziale Unternehmen einerseits alle Säulen der Beschäftigungspolitik ab, so tun sie dies insbesondere mit Hinblick auf die lokale Versorgung mit Diensten und Produkten als auch (hier unterscheiden sie sich teilweise von anderen Unternehmen der Sozialwirtschaft) mit der zentralen Zielsetzung der Schaffung von angemessenen Arbeitsplätzen insbesondere für benachteiligte Personengruppen.



Meilensteine zur Entwicklung des Dritten Systems

Zur Durchsetzung dieses allgemeinen Leitbildes von sozialen Unternehmen hat der Wirtschafts- und Sozialausschuss der europäischen Gemeinschaften in seiner Stellungnahme vom 1.3.2000 die Sozialwirtschaft unter anderem aufgefordert folgendes zu tun:

-    die Einrichtung nationaler und europäischer Koordinierungsstellen
-    der Aufbau von Informationsnetzen
-    die Zusammenarbeit mit der übrigen Wirtschaft und den Gewerkschaften
-    Partnerschaften mit kommunalen und regionalen Behörden
-    Die Entwicklung und Anwendung von Verfahren zur Messung der wirtschaftlichen und sozialen Leistungsfähigkeit, beispielsweise geeignete soziale Prüfungsverfahren und Regeln für eine bessere Betriebsführung
-    Der Aufbau strategischer Entwicklungszentren
-    Die Entwicklung eines Eckwertmeßsystems ( „Benchmarking“)
-    Entschlossene Selbstverpflichtung, etwas für den Sektor zu tun; beispielsweise, dass größere sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen Berichte über die Unternehmensstrategie zur Bewältigung des Wandels ( „managing change reports“) verfassen;
-    Die Werbung mit guten Beispielen für die Entwicklung der Fachkompetenz, Arbeitsorganisation oder Gleichstellung
-    Die Nutzung aller in Frage kommenden EU Programme, vor allem der Programme zur Entwicklung der menschlichen Ressourcen“

Im Gegensatz zu der hohen Bedeutung, die sozialen Unternehmen mit Blick auf den Luxemburger Prozess und auch die Lissaboner Zielsetzung der Vollbeschäftigung zukommt, ist die Anerkennung dieser Unternehmen und die Schaffung von Rahmenbedingungen bisher in der EU nur in einigen Mitgliedstaaten angegangen worden. Diesem Umstand Abhilfe zu leisten, ist dieses Projekt gewidmet.

Das Dritte System in Deutschland

Der Wirtschafts- und Sozialausschuß der europäischen Union hat mit seiner Aufforderung an das Dritte System die Kernpunkte vorgegeben, die künftig auf der Agenda der Akteure in diesem System stehen müssen. Die „ Arbeitsgemeinschaft 3. System in Deutschland „, in dem die Antragsteller Mitglied sind, stellt sich diesen Aufgaben. Die Arbeitsgemeinschaft Drittes System versteht sich in Deutschland als Initiativgruppe von sozialen Unternehmungen und Initiativen im Dritten System, um auf der politischen Ebene die Bekanntheit und die Akzeptanz des Dritten Systems in Deutschland zu verstetigen. Der vorliegende Projektantrag ist ein Teil der praktischen Realisierung dieser Agenda.
Die ARGE 3. System hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, diese Situation insbesondere durch die Entwicklung neuer wirtschaftswissenschaftlicher und wirtschaftspolitischer Strategien zu verbessern. Dabei spielt auch der Beitrag der sozialen Unternehmen zur Nachhaltigkeit eine Rolle. Soziale Unternehmen sind bestrebt, die 3 Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) integriert (holistisch) anzugehen, wobei freilich einzelne Unternehmen in diesem System den einen oder anderen Aspekt in ihrem Zielsystem in den Vordergrund rücken.

Mit Hilfe von EQUAL soll ein Beitrag zur Umsetzung dieser europäischen und deutschen Agenda geleistet werden.

2.3 Rationale for the Development Partnership

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The development partnership consists of 5 economically operating social enterprises of the 3rd system: a research institute, company combines and political representatives as well as a bank. The aim is to develop and implement a holistic social and economic controlling system. During the preparatory phase, generalizable business economic instruments and measuring methods are being developed and tested. This serves to make transparent the economic and social acting potentials – but as well the delimitations of social enterprises - in order to strengthen the social political and legal identity and the acknowledgement of social enterprises. Sectoral outline of the problem During the last few years, the "Third System" has got established beneath the private first sector and the public second sector as third pillar of the European employment policy. The 3rd system is characterized by a multitude of social enterprises which are democratically organised and socially oriented and which produce and offer market and economy oriented socially needful products and services. In the European debate, the Third System and social enterprises are considered very effective in creating jobs for socially disadvantaged individuals and individuals whose capacities are somehow limited. In the EU Member States, it is acknowledged that these organisations play an important role in the combat for full employment. The significance of this new economic sector is reflected by political debates on legal forms, promotion programmes and sustainability in all EU countries. In France, Belgium and the countries in the South of Europe, social enterprises are primarily regarded as an element of the solidaric economy. Yet, in other countries, these enterprises consider themselves as part of the social economy or, within the framework of employment promotion, as Wiedereingliederungsgesellschaften (re-integration enterprises) and/or Beschäftigungsgesellschaften (employment companies). Despite the increasing relevance of social enterprises quite a number of systematic questions are still unanswered. In summer 2000, the European pilot action "Third System and Employment" submitted a half-time balance. It contains a number of key topics which must soon be discussed within the Third System (pp 16). One of those key problems is subsumed under the title "Employment at what cost?". The question raised here is "at what cost for the public purse" "thousands upon thousands of little examples of success (of social enterprises) in creating jobs can be extended in a way" that the permanent trend of employment stagnation of the last four decades in the EU can be reversed. A further key topic is the appropriate form of public funding for the economic sector "Third System" because the existing practice of subventions often implies "dependences" and "difficulties", e.g. the often made reproach of "unfair competition". These are important questions on the agenda of social enterprises of the Third System which have, however, only rarely been systematically discussed although there is enough empirical data in the form of successful start-ups from the 1980s and '90s. It is thus necessary that social enterprises much more actively face this - partly critical - debate and that they make their structure and working method more transparent. The foreseen EQUAL project is situated in this context. Since the general labour market will not be able to achieve full employment in the near future, especially for socially disadvantaged groups, it is one of the major tasks of the European employment policy to provide this target group with permanent jobs. This particular domain has become one of the activity fields of the community-oriented 3rd system because, in contrast to the private system, the ideal of social enterprises is to link up social and economic objectives. The initiators of the sectoral development partnership “Third System” are not as daring as to say that only social enterprises of the Third System were able to reverse the employment stagnation in Europe. Yet, it would be a small but important success for social enterprises in Germany if they could more profoundly than hitherto develop their special social and economic competences in the field of permanent employment for disadvantaged groups and sustainably implant them into the German and European labour market policy. It is the central aim of the EQUAL development partnership to create the necessary social and economic framework conditions as well as the ones concerning management and organisation. Pragmatic information on the conditions of success for social entrepreneurial activities will also be presented. It will comprehensibly be demonstrated why and how these enterprises can contribute to the affordable creation of paid employment for socially excluded individuals. The European attitude towards employment and labour market policy Since the Luxembourg employment summit, the priorities of the European employment strategy were quite clear. The central objectives of this strategy are the promotion of employment in all Member States along four pillars: employability, entrepreneurship, adaptability and equality. As part of the Third System and/or the social or solidaric economy, social enterprises help to improve the employment situation in all 4 sectors through their integrated employment approach. This is impressively documented by N° 12 of the Employment Guidelines which declares that the Member States are willing to take all possible measures to create employment within the social and/or solidaric economy at local level as well as through new activities which cover needs yet unmet by the market. Obstacles which could prevent such measures are to be identified and eliminated. Covering all pillars of the employment policy, social enterprises primarily aim to provide services and products at local level and to create suitable jobs especially for disadvantaged groups of individuals (in this respect they partly differ from other enterprises of the social economy). Milestones for the development of the Third System In order to implement this general ideal of social enterprises, the European economic and social committee has, in its statement of 1st March 2000, asked the social economy to carry out the following activities: - to establish national and European coordination offices - to set up information networks - to cooperate with the rest of the economy and the trade unions - to establish partnerships with communal and regional authorities - to develop and apply methods to measure the economic and social capacity, e.g. appropriate social testing methods and rules for an improved management - to set up strategic development centres - to develop a benchmarking system - to commit themselves to strengthening the sector, e.g. by larger social economic enterprises' and organisations' presenting managing change reports - to present good examples demonstrating the development of special competences, work organisation or equal opportunities - to use all possible EU programmes, above all those which promote the development of human resources In contrast to the high significance applied to social enterprises in view of the Luxembourg process and the objective of full employment stated in Lisbon, the acknowledgement of these enterprises and the creation of framework conditions has only been started in few EU Member States up to now. This project is designed to improve this situation. The Third System in Germany By addressing the Third System, the European economic and social committee has at the same time fixed the core aspects that must be discussed among the actors of this system in the future. The Arbeitsgemeinschaft 3. System in Deutschland (Working Group 3rd System in Germany), in which the applying organisations are taking part as members, is dealing with these tasks. The Arbeitsgemeinschaft Drittes System regards itself as a group, consisting of Third System initiatives and social enterprises in Germany, which aims to improve the popularity and acceptance of the Third System at the political level in Germany. This project proposal is part of the practical implementation of that agenda. ARGE 3. System has made it their task to improve the situation especially by developing new strategies in economic science and policy. In this context, the contribution of social enterprises to sustainability must also be mentioned. Social enterprises aim to tackle the 3 dimensions of sustainability (economy, ecology and social affairs) in an integrated, i.e. holistic, approach, although it is clear that the single enterprises within that system lay emphasis on different aspects. With the aid of EQUAL, the implementation of this European and German agenda shall be advanced.

3. Sektor

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3.1 Sektoren

Besondere Problemlagen auf dem Artbeitsmarkt

3.2 Bundesländer:

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- Berlin
   - Berlin-West
   - Berlin-Ost
- Baden-Württemberg
- Nordrhein-Westfalen
- Sachsen

4. Konzept

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4.1 Mehrwert

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Anspruch von sozialen Unternehmen ist es, wirtschaftliche Tätigkeit mit sozialer Zielsetzung so zu verknüpfen, dass beide Dimensionen gleichgewichtig in der unternehmerischen Strategie zum Tragen kommen. Dieser Anspruch wird verstärkt durch hohe gesellschaftliche Erwartungen an die Funktionalität und Leistungsfähigkeit des Dritten Systems, formuliert vor allem seitens der europäischen Union.

Soziale Unternehmen im Dritten System befinden sich in verschiedenen Widersprüchen, die man in Form von Defiziten beschreiben kann. Denn ihr hoher sozialunternehmerischer Anspruch beruht in Deutschland auf einer unterentwickelten rechtlichen, gesellschaftlichen und organisatorischen Basis.

Defizit Rechtsrahmen: Dilemma zwischen Anspruch und rechtlicher Positionierung

In Deutschland gibt es weder einen geeigneten ordnungs- oder gesellschaftspolitsichen Rahmen, der die vorhandenen Ressourcen von sozialen Unternehmen positiv und nachhaltig fördern könnte. Der von der Gesellschaft angebotene Rechtsrahmen sozialer Unternehmen entspricht nicht den Notwendigkeiten, die man für einen eigenständigen gemeinwesenorientierten Sektor brauchen würde. Das gesellschaftliche Konstrukt „ soziale Unternehmen“ bewegt sich deshalb in rechtlichen Grauzonen, was ein Risikopotential für die juristisch verantwortlichen Personen dieser Gesellschaften mit sich bringt . Vor allem aber ist dieser unklare Rechtsrahmen hinderlich für die volle Entwicklung dieses Unternehmenstyps.

Die EP will aus der Praxis sozialer Unternehmen heraus Anhaltspunkte für einen geeigneten juristischen Rahmen von sozialen Unternehmen erarbeiten und die politische Diskussion mit Argumenten aus der betrieblichen Realität von sozialen Unternehmen unterfüttern. Um diesen Mehrwert in den politischen Raum hinein kommunizieren zu können, nehmen bundespolitisch tätige strategische Partner an der EP teil.

Defizit Organisationsentwicklung:
Dilemma zwischen sozialunternehmerischen Anspruch und sozialunternehmerischer Realität

Soziale Unternehmen im Dritten System haben in den letzten 10 Jahren eine hohe Kompetenz in der sozialen Reintegration und in der Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und jungen Arbeitslosen entwickelt. Die zweite sozialunternehmerische Säule- wirtschaftliche Kompetenz – ist bei weitem nicht so entwickelt wie die soziale Kompetenz. Hier besteht ein Nachholbedarf, der auf der aktuellen Agenda von sozialen Unternehmen stehen muss. Die Entwicklungspartnerschaft will einen nachhaltigen Beitrag zum Abbau dieses Defiziten in der wirtschaftlichen Kompetenz leisten. Es können aber nicht einfach betriebswirtschaftliche Modelle und Instrumente aus der Privatwirtschaft oder der öffentlichen Wirtschaft übernommen werden. Auch sind viele bereits vorhandene Konzepte aus dem genossenschaftlichen Sektor häufig nicht anstandslos auf soziale Unternehmen zu übertragen. Deshalb will die Entwicklungspartnerschaft einen handlungsorientierten Beitrag zur Entwicklung einer sozialunternehmerischen Betriebswirtschaft leisten und diese Ergebnisse in die handlungsorientierte Fachdiskussion einführen.

Resümee

Die Unternehmen des Dritten Systems übernehmen zwar eine gesellschaftliche Aufgabe, welche das zweite (öffentliche) und erste (private) System nicht oder nicht in ausreichendem Maße wahrnehmen. Dennoch ist es bisher in keinem europäischen Mitgliedstaat gelungen, eine ausreichende Basis für die nachhaltige Existenz des Dritten Systems zu erreichen. Dies liegt zum einen daran, dass die Aktivitäten des Dritten Systems nicht in der Weise Anerkennung finden, wie es ihrem Charakter und ihrer Wirkungsweise entspricht (1) . Zum anderen sind die betriebswirtschaftlichen Instrumente, derer sie sich bedienen, noch nicht weit genug entwickelt, um sich ausreichend behaupten zu können (2).

Das geplante Projekt strebt daher an, eine Strategie zu entwickeln, um diese beiden Schwachpunkte sozialunternehmerischen Handelns theoretisch und praktisch zu beheben . Dabei geht es darum, die Aktivitäten sozialer Unternehmen sowohl im Hinblick auf ihre sozialen als auch im Hinblick auf ihre betrieblichen Kosten zu optimieren. Das zentrale, zu lösende Problem liegt im Doppelcharakter einer sozialen Unternehmens: nämlich soziale Ziele und wirtschaftliche Tätigkeit gleichgewichtig zu verfolgen.

Unseres Erachtens sind derzeitig zur Erzielung eines nachhaltigen Prozesses sozialer Unternehmen folgende betriebswirtschaftliche Fragestellungen wichtig und die damit verbundenen Probleme vordringlich zu lösen:

·    Soziales Marketing ( welche Produkte und Dienstleistungen sollten soziale Unternehmen auf dem Markt anbieten ?)
·    Soziales Management ( wie ist das soziale Unternehmen zu organisieren , um die geschäftsstrategischen Ziele effizient zu erreichen )
·    Social Auditing / Controllingsysteme , Balanced Scorecards ( wie sollte ein angemessenes strategisches Controlling der Zielerreichung gestaltet sein ? )
·    Entwicklung einer effizienten betrieblichen Kostenrechnung / ökonomische und soziale Kennziffernsysteme (betriebswirtschaftliche Instrumente und Handwerkszeug)

Unser Projekt wird sich auf die drei letzten Aspekte sozialer Unternehmensführung konzentrieren ( Soziales Management / Social Auditing und Controlling / Kostenrechnung ). Das Themengebiet „Soziales Marketing „ wird nicht bearbeitet, da dies vor allem ein Problem sich neu gründender sozialer Unternehmen ist. Die beteiligten Equal-Partner sind hingegen soziale Unternehmen, die bereits ihren Markt erschlossen haben.

Systematisch gesehen, geht es bei der Equal-Entwicklungspartnerschaft um

1. die Untersuchung der Internalisierung sozialer Kosten und der
Externalisierung sozialer Benefits, welche soziale Unternehmen im Dritten System produzieren und Ansätze zu ihrer Optimierung;
2. die Ermittlung der finanziellen Kosten und Erträge, welche ein soziales
Unternehmen verursacht und einbringt und deren Optimierung;

Strategisch gesehen geht es darum, eine Disziplin der BWL für soziale Unternehmen zu entwickeln, die es ermöglicht, betriebliche und soziale Kosten/Erträge zu optimieren. Dies soll im Dialog mit den sozialen Unternehmen selbst und deren Partnern auch der anderen Sektoren geschehen. Wir erhoffen uns dadurch ein besseres Verständnis der politischen Akteure und des privaten Sektors für die Belange der sozialen Unternehmen und eine verbesserte partnerschaftliche Kooperation im Alltag.

Soziale Unternehmen müssen darüber hinaus noch ihren ordnungspolitischen Standort entwickeln, denn diese Unternehmensform ist in bundesdeutschen Gesetzgebung nur am Rande vorgesehen. Die politische und öffentliche Akzeptanz hängt wesentlich davon ab, dass soziale Unternehmensform ihre besondere soziale und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachhaltig unter Beweis stellen. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn soziale Unternehmen ihre sozialunternehmerischen Leitbilder und ihre operativen Geschäftsstrategien mehr als bisher profilieren, diese einem angemessenen strategischen Controllingverfahren unterwerfen und ihre Leistungsfähigkeit transparent machen und damit auch öffentlich kommunizieren können.

Mit Hilfe der Equal-Förderung soll dieser sozialunternehmerische Strukturwandel gefördert, begleitet, ausgewertet und so verbreitet werden, dass dadurch auch auf andere soziale Unternehmen übertragbare Impulse ausgehen. Der praktische Mehrwert der EP besteht darin, daß eine Reihe von Instrumenten zur Verbesserung des Managements, des Rechnungswesens, des Controllings und der umfassenden Berichtserstattung von sozialen Unternehmen entwickelt, getestet und der betrieblichen und unternehmerischen Praxis für soziale Unternehmen im Dritten System zur Verfügung gestellt werden.

4.2 Ziele und Aktivitäten

4.2.1 Arbeitsmarktpolitische Ziele:

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Die gesellschaftspolitische und ordnungspolitische Akzeptanz von sozialen Unternehmen im Dritten System, eine innere professionelle Organisation sowie eine integrierte, gleichgewichtige wirtschaftliche und soziale Integrationskraft sind die zentralen Erfolgsbedingungen für soziale Unternehmungen im Dritten System.

Diese Randbedingungen müssen im Alltag von sozialen Unternehmen optimiert und ausbalanciert werden. Auf dieser verbesserten Grundlage könnten soziale Unternehmungen im Dritten System besser als bisher den hohen arbeitsmarktpolitischen und beschäftigungspolitischen Erwartungen der Europäischen Union entsprechen. Die Entwicklungspartnerschaft will dazu einen Beitrag leisten.

Das zentrale strategische arbeitsmarktpolitische Anliegen der Entwicklungspartnerschaft kann man wie folgt formulieren:

Soziale Unternehmen im Dritten System sind eine wichtige Säule in der allgemeinen, integrierten Arbeitsmarktpolitik, um positive Effekte für besonders benachteiligte Zielgruppen auf dem Arbeitsmarkt zu optimieren. In sozialen Unternehmen können Strategien zur Beschäftigungssicherung und zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit integriert zusammenfließen. Diese Fähigkeit unterscheidet sie in der Regel vom ersten und zweiten System.

Es werden folgende innovative Einzelziele angestrebt:

Kontextorientierte Innovationen

1.    Defizite abbauen: Der gesellschaftliche Handlungsrahmen von sozialen Unternehmungen soll verbessert werden. Veränderungen im ordnungspolitischen Rechtsrahmen dieser Unternehmen sind notwendig und sollen initiiert werden.
2.    Akzeptanz steigern: Die steigende und nachgewiesene Leistungsfähigkeit von sozialen Unternehmen im Dritten System soll dazu beitragen, dass dieser gemeinwesenorientierte Unternehmenstyp gesellschaftspolitisch, wirtschaftspolitisch, arbeitsmarktpolitisch und ordnungspolitisch verstetigt wird

Zielorientierte Innovationen

3.    Dauererwerbsarbeitsplätze sichern: Steigende wirtschaftliche Kompetenz von sozialen Unternehmen dient dem sozialen Zweck, möglichst viele Dauererwerbsarbeitsplätze für sozial benachteiligte und leistungseingeschränkte Personengruppen in sozialen Unternehmen bereitstellen zu können. Damit werden die sozialen Ziele der sozialen Unternehmen optimiert.
4.    Genderkonzept durchsetzen: Integraler Bestandteil der strategischen Einzelziele ist die Durchsetzung und Verankerung des Gender-Konzeptes in sozialen Unternehmen des 3. Systems

Prozessorientierte Innovation

5.    Balance zwischen Zielen und Prozess, aber auch zwischen den verschiedenen Interessenlagen herstellen: Die zielorientierte Innovation geht zwingend einher mit der inneren Organisationsentwicklung von sozialen Unternehmungen. Diese Organisationsentwicklung umfasst sowohl das sozialwirtschaftliche Personalmanagement, die Stärkung der wirtschaftlichen Kompetenz als auch die Einbindung von Stakeholderinteressen in die Entwicklung der Unternehmensstrategie. Der Organisationsentwicklungsprozess muss sowohl sehr dynamisch sein, um den notwendigen Strukturwandel dieser Unternehmen einzuleiten; der Entwicklungsprozess muß aber auch zwischen den verschiedenen Zielbereichen und Interessenslagen innerhalb und außerhalb des Betriebes ausbalanciert werden. Nur dann kann man von einem integrativen und integrierten Prozess sprechen, der Wirtschaftlichkeit und soziale Kompetenz miteinander verbindet.

Produktiv arbeitende soziale Unternehmungen im Dritten System haben eine mehrdimensionale Zielsetzung. Sie arbeiten wie privatwirtschaftliche Unternehmungen wirtschaftlich und wertschöpfend. Darin unterscheiden sie sich nicht grundsätzlich von privatwirtschaftlichen Betrieben. Der wesentliche Unterschied besteht aber im unternehmerischen Leitbild: soziale Ziele sollen mit wirtschaftlicher Effizienz in Einklang gebracht werden.

Soziale Unternehmen im Dritten System unterwerfen sich üblichen qualitativen Anforderungen an die betriebliche Effizienz ihrer Leistungserbringung, da sie sonst nicht marktfähig wären. Gleichzeitig nutzen sie aber ihre wirtschaftliche Betriebsleistung, um für benachteiligte Gruppen des Arbeitsmarktes sowohl zeitlich befristete Beschäftigungsverhältnisse, als auch Dauererwerbsarbeitsplätze anbieten zu können. Das ist ein weiterer, wesentlicher Unterschied zu Unternehmen im ersten, privatwirtschaftlichen System.

Gerade letztgenanntes Ziel - Schaffung von Dauererwerbsarbeitsplätzen ( besonders auch Einfachstarbeiten – nicht zu verwechseln mit dem Billiglohnsektor ) - gewinnt zunehmend Bedeutung zur Lösung der sich verstetigenden Langzeitarbeitslosigkeit.

Diese Zielsetzung steht aber im dauerhaften Widerspruch zum wirtschaftlichen Anspruch und Zwang, auf dem allgemeinen Markt konkurrenzfähig zu sein. Während privatwirtschaftliche Unternehmungen diesen Zielkonflikt in der Regel nicht haben - es sei denn, es herrschte ein allgemeiner Mangel an geeigneten Arbeitskräften - unterwerfen sich soziale Unternehmungen im Dritten System bewusst und mit Absicht dem wirtschaftlichen Handicap, ihre Leistungen zusammen mit gering qualifizierten und benachteiligten Arbeitskräften zu erbringen. Für den wirtschaftlichen, wie auch für den sozialen Erfolg entscheidend ist dabei das ausgeglichene Verhältnis zwischen gut und normal qualifizierten und den gering qualifizierten Arbeitskräften. In der betrieblichen Entwicklung wiederum wird sich als ein Erfolgsindikator die ständige Fortbildung der unterqualifizierten MitarbeiterInnen herausstellen.

Aus dieser wirtschaftlichen und sozialen Zielsetzung ergibt sich aber ein wirtschaftliches und soziales Spannungspotential. Eine Betriebswirtschaft für soziale Unternehmen bezieht sich auf dieses Spannungspotential und versucht, diese besondere Dynamik zum Ausgangspunkt zur Entwicklung von Konzepten, Verfahrensweisen aber auch und vor allem praktischen Arbeitsinstrumente zu nehmen. Mit Hilfe dieses Instrumentariums sollen die sozialen und wirtschaftlichen Ziele gleichwertig und ausbalanciert optimiert werden, ohne dass dabei eines der Ziele aus den Augen verloren geht. Eine wesentliche Hilfe zur gesellschaftlichen Anerkennung der Leistungsfähigkeit sozialer Unternehmen wäre es, wenn die wirtschafftlichen und sozialen Prozesse transparent und bewertbar gemacht werden könnten

Diese Thematik steht seit einiger Zeit auf der Agenda von sozialen Unternehmen. Politik, öffentliche Hand und gesellschaftliche Interessensgruppen sind zunehmend daran interessiert zu erfahren, worin die Stärken und Schwächen, die Entwicklungspotentiale aber auch die Konfliktpotentiale von sozialen Unternehmen liegen. Nur wenn hierzu verlässliche Aussagen aus der langjährigen Praxis sozialer Unernehmen in einer verallgemeinerungsfähigen Form entwickelt werden, können soziale Unternehmen im Dritten System zum dauerhaften Bestandteil der bundesdeutschen Wirtschaft werden. Die geplante EP will dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

Dazu ist folgender Arbeitsprozess geplant:

1.    Es wird ein exemplarisches Verfahren zur Entwicklung von „ Balanced Scorecards“ in den beteiligten Unternehmen getestet werden, verbunden mit einer Bewertung, ob sich dieses strategische Controllingsystem für soziale Unternehmen eignet. Die Zielsetzung der Durchsetzung des Genderkonzeptes wird in der Balanced Scorecard als ein Zielbereich aufgenommen.

2.    Es wird Vorschlag für eine vergleichende Betriebsstatistik und ein soziales und ökonomisches Kennziffernsystems entwickelt, das unterschiedliche soziale Unternehmen miteinander vergleichbar macht. Dieses Kennziffernsystem soll bei der Erstellung der Balanced Scorecards als Erfolgs- und als Controllingindikatoren nutzbar sein. Die Kostenstrukturanalyse wird Aufschluss darüber geben, in welcher Weise letztlich der Gesellschaft soziale Nettogewinne durch die dargestellten Optimierungsprozesse entstehen können. Die vergleichende Betriebsstatistik wird zunächst in der EP entwickelt getestet und dann anderen Betrieben angeboten, die in das Vergleichssystem einsteigen sollen.

3.    Es wird ein Vorschlag für die Erstellung eines einheitlichen sozialwirtschaftlichen Kontenrahmens und einer Bilanzsystematik für soziale Unternehmen in Deutschland erarbeitet, die den systematischen Ansprüchen der ganzheitlichen Betriebswirtschaft von sozialen Unternehmungen genügt. Diese Systematik zur Ordnung des Rechnungswesens wird bei den beteiligten Betrieben getestet.

4.    Für die Fragestellungen 1-3 werden praktische Handreichungen und Softwarepakete entwickelt, die sich zum praktischen Einsatz in sozialen Unternehmen eignen.

5.    1-3 sind Bausteine für ein sozialwirtschaftliches und demokratisches Managementsystem für soziale Unternehmungen. Diese Vorschläge sollen noch ergänzt werden um Verfahrensweisen, wie insbesondere benachteiligte Zielgruppen stärker als bisher dauerhaft in die demokratische, unternehmerische Verantwortung integriert werden können, sodass tatsächlich ein Managementsystem entsteht, das nicht nur der wirtschaftlichen, sondern auch der sozialen Integration dienlich ist. Die Qualität des sozialwirtschaftliche Personalmanagementsystem orientiert sich u.a. an der Integrationskraft für benachteiligte Personengruppen ( diese entwickeln sich vom Maßnahmenteilnehmer zum Stakeholder )

6.    Durchführung von Sozial-Audits in den beteiligten sozialen Unternehmen und Vorbereitung eines einheitlichen, universell verwendbaren Handbuchs für soziale Unternehmen in Deutschland.

Aus den Ergebnissen und Erfahrungen dieser operativen Maßnahmen werden Anforderungen an ein modifiziertes Rechtssystem für soziale Unternehmungen formuliert. In der Aktion 3 werden diese Ergebnisse in die Fach- und politische Öffentlichkeit transferiert.

4.2.2 Spezifische Ziele:

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Beschäftigungsfähigkeit
a) Erleichterung des Zugangs zum bzw. Rückkehr auf den Arbeitsmarkt
- Entwicklung und Erprobung von Konzepten zur Individualisierung der Berufswegeplanung
d) Stärkung der Sozialwirtschaft (Dritter Sektor)
- Erhöhung der Qualität der Arbeitsplätze in Unternehmen des Dritten Sektors
- Entwicklung von Konzepten zur Professionalisierung der Unternehmensführung in Dritte-Sektor Betrieben
- Vernetzung von Unternehmen im Dritten Sektor untereinander und mit Unternehmen der freien Wirtschaft
Anpassungsfähigkeit
e) Förderung des lebenslangen Lernens und einer integrationsfördernden Arbeitsgestaltung
- Entwicklung von Lernkulturen in Unternehmen, insbesondere KMU
- Verstärkte Einbeziehung von Frauen, Ausländern/innen, An- und Ungelernten, Älteren, Behinderten und anderen benachteiligten Personen in das lebenslange Lernen

4.2.3 Aktivitäten (laut europäischer Datenbank):

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  Gar nicht Nur in ganz geringem Maß Neben-
aktivität
Haupt-
aktivität
einzige Aktivität
Personenbezogene Aktivitäten
Beratung, Orientierung [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Qualifizierung [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Lernen im Betrieb/ Arbeitsplatz [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Arbeitsvermittlung [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Jobration, job sharing [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Beschäftigungshilfen (inkl. Hilfen für eine selbstständige Tätigkeit) [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Integrierte Maßnahmen (z.B. Förderketten [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Aktivitäten für Strukturen, Systeme und flankierende Maßnahmen
Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Qualifizierung von Lehrer/innen, Ausbilder/innen und Mitarbeiter/innen [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Verbesserung der Arbeitsvermittlungsdienste, Rekrutierungsstrategien [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Ausarbeitung von Ausbildungsprogrammen, Zertifizierung [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Antizipation des technologischen Wandels [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Arbeitsorganisation, Erleichterung des Zugangs zu Arbeitsplätzen [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Unterstützende und soziale Dienste [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Sensibilisierung, Information und Öffentlichkeitsarbeit [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Studien und Analysen zu Diskriminierungsmerkmalen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]

4.2.4 Aktivitäten (laut deutschem Programm für EQUAL):

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  Gar nicht Nur in ganz geringem Maß Neben-
aktivität
Haupt-
aktivität
einzige Aktivität
Beschäftigungsfähigkeit
a) Erleichterung des Zugangs zum bzw. Rückkehr auf den Arbeitsmarkt
Berufliche Orientierungs- und Beratungsmaßnahmen [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Ausbildungsbegleitende Hilfen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Allgemeine Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Vermittlung von Arbeitslosen: Information und Beratung [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Qualifizierung von Ausbildern und Arbeitsplatzakquisiteuren [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Ausbildungsverbünde [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Entwicklung neuer Qualifikationsmodule [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Regionale/Lokale Ausbildungs- und Beschäftigungspakte [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
b) Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf dem Arbeitsmarkt
Sensibilisierungsmaßnahmen für Beschäftigte und Multiplikatoren/innen [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Qualifizierung von Konfliktmanagern [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Förderung interkulturellen Lernens [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Unternehmergeist
c) Erleichterung der Unternehmensgründung für alle
Informations- und Sensibilisierungsaktivitäten an Schulen, Ausbildungsstätten und Hochschulen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Informations- und Beratungsaktivitäten für potenzielle Existenzgründer/innen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Vernetzung von Einrichtungen zur Gründungsberatung [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Coaching nach der Gründung [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
d) Stärkung der Sozialwirtschaft (Dritter Sektor)
Lokale Beschäftigungsprojekte [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Förderung von Integrationsbetrieben [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Förderung der Vernetzung von Einrichtungen der Sozialwirtschaft [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Schulung von Multiplikatoren/innen [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Anpassungsfähigkeit
e) Förderung des lebenslangen Lernens und einer integrationsfördernden Arbeitsgestaltung
Förderung von Weiterbildungsberatung [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Projekte für betriebliche Multiplikatoren/innen, Führungskräfte und Ausbilder/innen [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Entwicklung neuer Lehr- und Lernkonzepte [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
f) Förderung der Anpassungsfähigkeit von Unternehmen und Arbeitnehmern/innen
Weiterbildungsberatung für Arbeitnehmer/innen und KMU [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Weiterbildung von Arbeitnehmer/innen, vor allem aus KMU [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Förderung der Teilzeitarbeit [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Projekte zur Anpassung der Arbeitsorganisation [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Förderung der Unternehmenskooperation [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Chancengleichheit für Frauen und Männer
g) Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Wiedereingliederung
Förderung von zeit- und ortsflexiblen Qualifizierungsangeboten [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Förderung der Teilzeitarbeit und flexibler Arbeitszeitformen [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Förderung der Kinderbetreuung oder der Betreuung pflegebedürftiger Familienangehöriger [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
h) Abbau geschlechtsspezifischer Diskrepanzen auf dem Arbeitsmarkt
Beratung und Qualifizierung [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Förderung der Ausbildung in zukunftsträchtigen Berufen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Frauenförderung in KMU [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Förderung von Netzwerken zur Unterstützung von Existenzgründerinnen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Entwicklung von Auditierungsansätzen zur Gleichstellungspolitik [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Asylbewerber/innen
Maßnahmen zur psychosozialen Stabilisierung [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Unterstützung von schulischen Abschlüssen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Orientierungs- und Beratungsmaßnahmen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Berufsvorbereitende Maßnahmen (Sprachkurse) [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Allgemeine Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]
Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter/innen in Einrichtungen für Asylbewerber/innen [X] [  ] [  ] [  ] [  ]

4.2.5 Branchen und Wirtschaftssektoren:

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- Baugewerbe
- Bildung
- Computer, EDV, Multimedia
- Dienstleistungen - Finanzdienstleistungen
- Dienstleistungen - Gesundheit und Soziales
- Dienstleistungen - persönliche und sonstige D.
- Dienstleistungen - wirtschaftsnahe D.
- Einzelhandel
- Elektrische und optische Geräte
- Garten- und Landschaftsbau
- Handwerk
- Holz und Holzprodukte
- Hotel- und Gaststättengewerbe
- Kultur
- Landwirtschaft
- Lebensmittel, Getränke, Tabak
- Metallindustrie
- Öffentliche Verwaltung
- Sonstige
- Textilwirtschaft
- Umweltschutz
- Sonstige

4.2.6 Wirtschaftlicher Bereich der Aktivitäten:

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Die an der EP beteiligten sozialen Unternehmen sind nicht einem bestimmten beruflichen oder wirtschaftliche Sektor zuzuordnen, auch wenn es zwischen den Partnern einige sektorale Übereinstimmungen gibt, z.B. im Garten-und Landschaftsbau und verwandten Baugewerken. Da es aber beim vorgesehenen Vorhaben nicht darum geht, Instrumente, Konzepte und Tools für einen beruflichen Sektor zu entwickeln und zu testen, sondern weil es darum geht, Konzepte und Instrumente für eine besondere Form der sozialen und wirtschaftlichen Handelns ( soziale Unternehmen ) zu entwickeln und umzusetzen, spielen die beruflichen Sektoren nicht die entscheidende Rolle. Die Ergebnisse der EP sollen für den Dritten Sektor, und hier für soziale Unternehmen an sich nutzbar sein.

4.2.7 Geplante Tätigkeiten zur Umsetzung der Ziele:

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Die geplanten Tätigkeiten werden in 2 strategischen Kernprojekten mit verschiedenen Teilprojekten realisiert:

Kernprojekt 1 Zusammenfassende sozialwirtschaftliche Berichtserstattung und sozialwirtschaftliches Controlling

Die umfassende Berichtserstattung über Stärken und Schwächen eines sozialen Unternehmens und des Dritten Systems soll alternativ mit Hilfe des „Social Audits „ bzw. mit dem Verfahren „ Balanced Scorecards“ dargestellt werden.

1.1. Balanced Scorecard: Entwicklung der ausbalancierten Wertorientierung von sozialen Unternehmen

Federführung: DIE WERKSTATT gGmbH Heidelberg
Ko-Partner: Technet e.V. Berlin und Erlacher Höhe e.V., Großerlach

Eine Balanced Scorecard (BSC ) ist ein aus der Privatwirtschaft stammendes Strategie- und Controllingsystem, das ein Unternehmen als ganzheitliche Wertsystem begreift. Der Begriff „Wert“ wird sowohl in monetärer Form, als auch in ethischer Weise verstanden. Der Begriff „BSC“ drückt aus, dass die sozialunternehmerische Gesamtstrategie sich in einem Gleichgewicht zwischen monetären Werten und ethischen Werten befinden muss, wenn das Unternehmen als Ganzes seine Leistungsfähigkeit nachhaltig beweisen will.

Die BSC beschreibt folgende Ziel- und Wertperspektiven:

· Optimierung der internen Betriebs- und Geschäftsprozesse
· die wirtschaftlichen und finanziellen Perspektiven eines Unternehmens ( als die wirtschaftliche Basis des unternehmerischen Handelns )
· die Ansprüche von Kunden des Unternehmens an das Unternehmen ( Qualität des/ der Produkte/s usw.)
· die Perspektiven der MitarbeiterInnen, Ansprüche des Personals an das Unternehmen als lernende Organisation
· die Perspektive, bzw. die Ansprüche Gemeinwesens an das soziale Unternehmen
- die Perspektive, spezifische gesellschaftlich bedingte Benachteiligungen abzubauen, z.B. verursacht durch Geschlecht ( Genderaspekt ), Krankheit oder sozialer Herkunft

Für jeden Zielbereich müssen Leitbilder, strategische Ziele, operationelle, kurzfristige Ziele, Projekte und Maßnahmen beschrieben werden. Die Ergebnisse werden kurzfristig und langfristig gemessen und bewertet. Dazu sind quantitative und qualitative Erfolgsindikatoren zu ermitteln, die geeignet sind, kurzfristige und langfristige Prozesse und Ergebnisse griffig zu quantifizieren. Die im Kernprojekt 1 beschriebenen Techniken werden angewendet, um die quantitative und qualitative Messung von Indikatoren vornehmen zu können.

1.2. Sozialbilanz

Federführung: Technet e.V. Berlin
Ko-Partner: QAD gGmbH Dresden

Neben dem Controllingverfahren der Balanced Scorecard soll ein zweites, in der Fachdiskussion vorhandenes Controllingverfahren getestet werden, das „soziale Audit“.

Soziale Kostenrechnung und Sozial-Audit sind ein Rahmenwerk, welches einer Organisation erlaubt, auf existierenden Dokumenten und Berichten aufzubauen und einen Prozess zu entwickeln, durch welchen es seine soziale Leistung vorrechnen, über seine Leistungen berichten sowie durch die Erarbeitung eines Aktionsplans diese Leistungen verbessern kann. Außerdem kann man die Wirksamkeit im Gemeinwesen ermitteln und gegenüber seinen Stakeholdern Rechenschaft ablegen.

Eine vollständige soziale Berichterstattung (soziale Kostenrechnung) enthält normalerweise

- einen Bericht über die Leistungen im Verhältnis zu den sozialen Zielsetzungen (Wie gut haben wir die Dinge gemacht, die wir uns vorgenommen haben?)
- eine Einschätzung der Wirkung auf das Gemeinwesen (Kann das gemessen werden? Was denken die Menschen?)
- die Sichtweisen der Stakeholder zu Zielen und Werten (Machen wir das Richtige ? Tun wir auch, was wir vorhatten?)
- einen Bericht über ökologische Leistungen (minimieren wir Ressourcen- und Umwelt verbrauch?)
-einen Bericht über die Erreichung von Chancengleichheit (Streben wir wirklich ausreichend Chancengleichheit an)?
-einen Bericht über die Übereinstimmung mit gesetzlich festgelegten und selbst auferlegten Qualitäts- und Prozeßstandards (Machen wir, was von uns erwartet wird oder sogar mehr?)

Diese Sozialbilanz erlaubt allen Stakeholdern, für sich zu entscheiden, ob sie die Organisation nutzen, für sie arbeiten oder in sie investieren wollen. Durch die Produktion auditierter sozialer Kostenrechnungen kann die Organisation ihrer Rechenschaftspflicht gegenüber ihren Stakeholdern genügen.

Nähere Informationen zu den Teilprojekten bei der Beschreibung der Kernpartner.

Kernprojekt 2: Mess- und Dokumentationsinstrumente als Grundlage für ein ganzheitliche Berichtswesen von sozialen Unternehmen

Die im Kernprojekt 1 genannten Formen des integrierten Berichtswesens von sozialen Unternehmen bedürfen eines differenzierten Mess- und Dokumentationsverfahrens in den beteiligten Unternehmen, um kontinuierlich den Zielerreichungsgrad der strategischen Ziele überprüfen zu können. Dieses Instrumentarium soll einen innerbetrieblichen Nutzen haben, betriebliche Prozesse innerbetrieblich transparent und kommunikabel machen. Es soll aber auch außerbetrieblicher Kommunikation nutzen, z.B. mit den Stakeholdern eines Unternehmens.

Bestandteile dieser Mess- und Dokumentationssystems sind folgende Teilprojekte:

2.1.Wirtschaftsbilanz – Entwicklung des Vermögensstatus

Die Wirtschaftsbilanz kann im wesentlichen Elemente der gängigen Bilanzierung übernehmen. Die durch einschlägige Gesetze vorgegebenen Dokumentationsvorschriften sollen aber ergänzt werden um spezifische Aspekte der Sozialwirtschaft. Das Ergebnis wäre dann eine auf die Bedürfnis von sozialen Unternehmen hin ausdifferenzierte Wirtschaftsbilanz. Es entsteht ein Vorschlag, wie einschlägige Bilanzierungsvorschriften auf soziale Unternehmen anzupassen wären.

2.2. eine auf soziale Unternehmen modifizierte Finanzbuchhaltung
    
Federführung bei 1.1. und 1.2. : Steremat gGmbH , Berlin und Erlacher Höhe e.V., Großerlach
Ko-Partner: DIE WERKSTATT gGmbH Heidelberg

2.3. sozialwirtschaftliches Personalentwicklungs – und auch Managementsystem ( Focus Personalentwicklung )

Federführung: Grünbau gGmbH Dortmund
Ko-Partner: QAD Dresden gGmbH und Steremat Berlin und Erlacher Höhe e.V., Großerlach

Das Dokumenationssystem muß auch qualitative Aussagen über den Erfolg der ergriffenen Integrationsmaßnahmen machen können. Vor allem soll auch geprüft werden, welche zusätzlichen sozialen Integrationseffekte die besondere Qualität von „entwickelten“ sozialen Unternehmungen im Vergleich zu privatwirtschafltichen Unternehmen im ersten System ausmachen.

2.4. Auftragsbezogene wirtschaftliche und soziale Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse ( Focus produktive Aufträge )

Federführung: DIE WERKSTATT gGmbH Heidelberg
Ko-Partner: GRÜNBAU gGmbH Dortmund und Erlacher Höhe e.V., Großerlach

Zusammenführung von üblichen Standards der auftragsbezogenen Vor- und Nachkalkulation mit Aussagen über die wirtschaftliche und soziale Leistungsfähigkeit von Arbeitsteams mit dem Ziel, optimale Formen der Arbeitsorganisation in sozialen Unternehmen beschreiben zu können.

2.5. Berechnung der Wertschöpfung in sozialen Unternehmen ( Focus gesamte Wertschöpfung im Unternehmen )

Federführung: QAD Gmbh Dresden
Ko-Partner: Steremat Berlin und WERKSTATT gGmbH Heidelberg

Berechnung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von MitarbeiterInnen im Verhältnis zu ihren sozialen, persönlichen Voraussetzungen und der angestrebten Ziele. Die zentrale Fragestellung ist hier, ob die vorhandene Leistungsfähigkeit des/der MitarbeiterIn und die zur Verfügung stehenden Minderleistungsausgleichmittel ausreichen, um die betrieblichen Kosten zu decken. Dazu ist eine Verknüpfung der auftragsbezogenen Nachkalkulation mit der „Zuschußbuchhaltung“ und der Personalbuchhaltung notwendig.

2.6. Kennzahlensystem und Benchmarking

Federführung: Erlacher Höhe e.V.
Ko-Partner: Steremat Berlin

Aus dem betrieblichen Rechnungswesen sollen eine überschaubare Anzahl von Kennzahlen ( oder auch Indikatoren ) entwickelt werden, die es ermöglichen, gleichartige und auch verschiedene Betriebe miteinander zu vergleichen. Die Kennziffern sollten sich auch an vorhandenen Standards aus dem ersten und zweiten System orientieren, damit auch ein systemübergreifender Vergleich ermöglicht wird.

2.7. Genderkonzepte in sozialen Unternehmen

Federführung: QAD Dresden GmbH
Ko-Partner: alle operativen Partner

Die leitende Frage ist hier, wie denn ein soziales Unternehmen strukturiert sein müsste, damit es möglichst optimal den Ansprüchen des Gender Konzeptes entspricht. Es wird dazu eine Bestandsaufnahme in den beteiligten Unternehmen vorgenommen, es wird ein Gendertrainings für alle beteiligten Betriebe angeboten. Vor allem soll aber ein idealtypisches Modell entwickelt werden, das beschreibt, welche Strukturen und Rahmenbedingungen ein soziales Unternehmen im Sinne des Gender – Konzeptes haben müsste. Es werden auch die wirtschaftlichen, die finanziellen, die gesellschaftlichen, wie auch die personenbezogenen Auswirkungen dieses Konzeptes in verallgemeinerter Form beschrieben, Erfolgs- und Prozessindikatoren für die BSC entwickelt und getestet. Vor allem soll auch geklärt werden, ob die betrieblichen Kosten eines solchen – wünschenswerten – Konzeptes aus der wirtschaftlichen Ertragskraft von sozialen Unternehmen finanziert werden kann.

4.2.8 Objectives of the Development Partnership:

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Foreseen activities

The activities foreseen by the development partnership are divided up into 2 strategic core projects comprising different parts:

Core project 1    Summed up social economic reporting and controlling

The extensive reporting on strengths and weaknesses of a social enterprise and the Third System will alternatively be demonstrated by the „Social Audit„ and/or „Balanced Scorecards“ method.

1.1    Balanced Scorecard: balancing the social enterprises' values

Responsible:    DIE WERKSTATT gGmbH, Heidelberg
Co-Partners:    Technologie-Netzwerk Berlin e.V. (TECHNET), Berlin, and Erlacher Höhe e.V., Großerlach

A Balanced Scorecard (BSC ) is a strategy and controlling system taken from the private economy which regards the enterprise as a holistic system of values. Here, the term “value” is used in both a monetary and an ethical way. The notion „BSC“ means that the social entrepreneurial general strategy is supposed to be balanced between monetary and ethical values if the enterprise intends to sustainably prove its capacity as a whole.

In terms of aims and values the BSC describes the following perspectives:

-    the optimization of internal management and business processes
-    the enterprise’s economic and financial perspectives (as the economic basis of all entrepreneurial activities)
-    the expectations of the enterprise’s clients (product quality etc.)
-    the staff’s perspectives; the staff’s claiming the enterprise’s quality as learning organisation
-    the perspective of the community and/or what it expects from the social enterprise
-    the perspective to reduce specific socially induced disadvantages, e.g. caused by gender, illness or social background

It is necessary to outline ideals, strategic objectives, operational short-term aims, projects and measures for each target. The results will be measured and evaluated after short as well as after longer intervals. In this context, quantitative and qualitative indicators for success must be identified to be able to quantify short-term and long-term processes and results in a comprehensible way. The techniques described under “Core project 1” serve to measure indicators quantitatively and qualitatively.

1.2    Social balancing

Responsible: TECHNET, Berlin
Co-Partner: Quartiersagentur Dresden gGmbH (QAD), Dresden

Besides Balanced Scorecard, a second much debated controlling method, the Social Audit, will be tested.

Social accounting and Social Audit serve as a framework which allows an organisation to use already existing documents and reports as basis and to develop a process by which it can demonstrate (as well by figures) and improve its social performance (by elaborating an action plan). Besides, it offers the opportunity to find out about the impact on the community and to give account vis-à-vis their stakeholders.

A complete social accounting usually contains

-    a report on performances in relation to the social objectives (How good did we do the things we intended?)
-    an estimation of the effect on the community (Can it be measured? What do the people think?)
-    the stakeholders’ opinions in terms of aims and values (Do we do the right thing? Do we really do what we intended?)
-    a report on environmental performances (Do we minimize the use of resources and the environment?)
-    a report on equal opportunities (Do we really sufficiently struggle for equal opportunities?)
-    a report on accordance with legally stated and self-imposed quality and process standards (Do we do what is expected from us or even more?)

This social balance allows all stakeholders to decide themselves if they want to use the organisation, work for or invest in it. Through the audited social accounts, the organisation is able to perform their accounting duty vis-à-vis the stakeholders.

For more detailed information on the sub-projects see description of the core partners.

Core project 2:    Measuring and documentation instruments as basis for a holistic reporting of social enterprises
The different ways of integrated reporting within social enterprises, subsumed under “Core project 1”, require a differentiated measuring and documentation method for the participating enterprises in order to be able to continually scrutinize the degree by which strategic aims are attained. These instruments are meant to make company processes transparent and communicable within the company. Yet, it is also meant to improve the external communication, e.g. with the enterprise’s stakeholders.

The measuring and documentation system contains the following sub-projects:

2.1    Economic balance – development of the assets status
For economic balancing, basically elements of traditional balancing can be adopted. Yet, the instructions for documentation, given by the relevant laws, are to be supplemented by specific aspects of the social economy. The result would thus be an economic balance orientated at the particular needs of social enterprises. A proposal will be elaborated which helps to adjust the relevant balancing instructions to social enterprises.

2.2    A financial accounting modified for social enterprises

Responsible for 1.1 and 1.2:    Steremat gGmbH, Berlin and Erlacher Höhe e.V., Großerlach
Co-Partner: DIE WERKSTATT gGmbH, Heidelberg

2.3    Social economic system of personnel management and management in general (with focus on personnel management)

Responsible: Grünbau gGmbH, Dortmund
Co-Partners: QAD Dresden gGmbH, Steremat, Berlin, and Erlacher Höhe e.V., Großerlach

In addition, the documentation system must be able to demonstrate the success of the integrative measures in terms of quality. One of the basic aims is to figure out the supplementary effect on social integration that is achieved by „developed“ social enterprises, due to their particular quality, in comparison with enterprises of the private economy, i.e. the first system.

2.4    Project-lied economic and social evaluation and documentation of results (with focus on productive projects)

Responsible: DIE WERKSTATT gGmbH, Heidelberg
Co-Partners: GRÜNBAU gGmbH, Dortmund, and Erlacher Höhe e.V., Großerlach

In this context, usual standards of project-lied pre- and post-calculation, including information on the economic and social efficiency of work teams, shall be gathered with the aim to outline the most effective forms of work organisation in social enterprises.

2.5    Determining the added value of social enterprises (with focus on the total added value of the enterprise)

Responsible: QAD Gmbh, Dresden
Co-Partners: Steremat, Berlin, and WERKSTATT gGmbH, Heidelberg

Here, the staff’s economic efficiency is to be determined in relation to their personal social presuppositions as well as to the stated objectives. The central question is whether the staff’s efficiency and the available Minderleistungsausgleichmittel (means to compensate a reduced efficiency) are sufficient to cover the running expenses. It is necessary to link up the project-lied post-calculation with the allowances and personnel accounting.

2.6    System of reference numbers and benchmarking

Responsible: Erlacher Höhe e.V.
Co-Partner: Steremat, Berlin

In order to be able to compare the same kind as well as different kinds of companies, reference numbers (or indicators) will be developed with the aid of the company accounting system. These reference numbers should be adapted to already existing standards of the first and second system so that an intersectoral comparison is as well facilitated.

2.7    Gender concepts in social enterprises

Responsible: QAD Dresden GmbH
Co-Partners: all operating partners

The crucial question here is what kind of structure a social enterprise must have to suffice best the demands of the gender concept. For that reason, a stocktaking will be undertaken in the participating enterprises. Additionally, gender training will be offered in all participating companies. Yet, the basic aim is to develop an ideal which describes the structures and framework conditions social enterprises require to fulfil the demands of the gender concept. Beneath that, the economic, financial and social as well as the person-related impact of this concept will be described in a generalized form, and success as well as process indicators shall be developed and tested for the BSC. A central question to be finally tackled is if the running costs of such a – desirable – concept can be financed from the economic profitability of social enterprises only.

4.2.9 Instrumente und Methoden zur Überprüfung der Zielerreichung:

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Die Arbeitsziele der EP beinhalten bereits eine Reihe von Instrumenten und Methoden, um das strategische Hauptziel der EP zu evaluieren. Alle dargestellten Arbeitsziele richten sich darauf aus, die Leistungsfähigkeit von sozialen Unternehmen transparent und bewertbar zu machen, so dass die soziale und wirtschaftliche Effizienz von sozialen Unternehmen einem kontinuierlichen Controlling unterzogen werden kann. Soziale und wirtschaftliche Effizienz wird als die Fähigkeit von sozialen Unternehmen verstanden, besser als bisher und mehr als andere Unternehmenstypen Erwerbsarbeitsplätze für leistungseingeschränkte Personen, die sonst langzeitarbeitslos wären, bereitstellen zu können. Und dies zu minimierten gesellschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Kosten bei gleichzeitig steigendem gesellschaftlichen Benefit.

Die Erreichung dieser Zielsetzung während und am Ende der Arbeit der EP wird sich an folgenden Evaluationsfragestellungen messen lassen müssen. Die Evaluation wendet dabei - soweit es sinnvoll ist - die Methoden der BSC und des Social-Audits an.

Sozialunternehmerisches Leitbild und Prozess:

Ist es gelungen,

-    ein vereinheitlichtes und doch auf örtliche Besonderheiten hin ausdifferenziertes unternehmerisches Leitbild zu entwerfen.
-    das Leitbild im Inneren der Betriebe zu kommunizieren und die Corporate Identity dadurch zu stärken ?
-    alle Verantwortungsebenen in den Betrieben an diesem Prozess zu beteiligen ?
-    auch die Zielgruppe in diese Diskussion einzubeziehen ?
-    die operative Umsetzung des Leitbildes in geeigneter Weise in den Alltag der Betriebe zu integrieren ?

Betriebswirtschaftliche Konzepte und Instrumente

Ist es gelungen,

-    bei den entwickelten Konzepten die jeweiligen Besonderheiten der beteiligten sozialen Unternehmen angemessen zu berücksichtigen ?
-    die Konzepte in den beteiligten Unternehmen zu testen ?
-    die als gut bewerteten betriebswirtschaftlichen Konzepte und Instrumente soweit zu entwickeln, dass sie in das Alltagsgeschäft der Unternehmen integriert werden können ?
-    die entwickelten Konzepte und Instrumente in Fachverbänden und der Fachöffentlichkeit darzustellen und zu kommunizieren ?
-    die Fachpolitik für die Konzepte zu interessieren ?


Gesellschaftlicher Kontext der sozialen Unternehmen

Ist es gelungen,

-    die „Stakeholder“ von sozialen Unternehmen durch die Arbeit der EP und durch die Ergebnisse der EP enger als bisher an die sozialen Unternehmen zu binden ?
-    die Leistungsfähigkeit von sozialen Unternehmen zur Optimierung des gesellschaftlichen und sozialen Benefits durch geeignete Formen des sozialen und wirtschaftlichen Berichtswesens besser als bisher darzustellen und zu begründen ?
- gute Argumente für den nachhaltigen Bestand von sozialen Unternehmen zu formulieren und gesellschaftlich zu kommunizieren ?
-insbesondere auch die ordnungspolitischen Bedenken gegen soziale Unternehmen durch die Ergebnisse der EP auszuräumen, mindestens aber durch gute Argumente und durch gute Praxis zu reduzieren ?

-    den gesellschaftlichen, fachlichen und politischen Dialog mit dem Ziel der Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen zu entwickeln und zu verstetigen ?

Gender-Konzept

Ist es gelungen,

- ein praktikables, d.h. ein wirtschaftlich und sozial tragfähiges Gender-Konzept für soziale Unternehmen zu entwerfen ?
- dieses Gender-Konzeptes in den beteiligten Unternehmen einzuführen ? Wie sieht der Umsetzungsgrad nach dem Ende der EP aus ?


Erwerbsarbeitsplätze für schwerstvermittelbare Langzeitarbeitslose in sozialen Unternehmen

Ist es gelungen,

-    Prozesse des Strukturwandels in den beteiligten Unternehmen einzuleiten, die sowohl die soziale als auch die wirtschaftliche Kompetenz und Leistungsfähigkeit erhöht haben oder künftig erhöhen werden ?
-    Erfolgsindikatoren zu formulieren, die diesen Prozess adäquat beschreiben und bewerten können ?
-die personenbezogene Entwicklungspotentiale der Zielgruppe durch die angewendeten Methoden besser als bisher zu nutzen ?
-aus MitarbeiterInnen Stakeholder zu machen ?
-    diese bessere Beschäftigungsfähigkeit durch qualitative und quantitative Erfolgsindikatoren zu erfassen und transparent darzustellen ?
-    tatsächlich die wirtschaftlichen Grundlagen der beteiligten sozialen Unternehmen durch die Anwendung der entwickelten Instrumente nachhaltig so zu verbessern, dass neue Arbeitsplätze entstehen können ? Welche Erfolgsindikatoren sind geeignet, um die Erreichung dieses strategischen Ziels angemessen messen zu können ?


4.3 Offenheit für neue Akteure:

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Die strategische Absicht der Entwicklungspartnerschaft besteht im wesentlichen darin, für das Akteurssegment „ soziale Unternehmen im Dritten System „ praktisch nutzbare Grundlagenarbeit und geeignete praktische Instrumente zur betrieblichen Strategiesteuerung zu entwickeln, diese zu testen und sie dann zur Verfügung zu stellen. Die Erreichung dieses Zieles setzt zwingend voraus, dass eine direkte und intensive Kommunikation nicht nur in der aktiven Kernpartnerschaft und mit den beteiligten strategischen Partnern gepflegt wird. Diese Kommunikation muss auch zu anderen Akteuren und Betrieben im 3. System aufgebaut werden. Praktisch äußert sich diese Offenheit im Verfahren der EP in folgender Weise:

·    Sollte es zur Realisierung des Antrages kommen, werden über die beteiligten Unternehmen und Verbände weitere Betriebe des 3. Systems gesucht, die bereit sind, sich am Betriebsvergleich ( vgl. Betriebsstatistik ) und am Prozess des Benchmarkings zu beteiligen. Auch für die Erarbeitung von betrieblichen Kennziffern ist es zwingend notwendig, dass eine ausreichende Anzahl von sozialen Unternehmen ihre betriebswirtschaftlichen Zahlen in ( anonymisierter ) Form zur Verfügung stellen.

·    Die entwickelten Konzepte und Instrumente müssen der Bewertung der Fachöffentlichkeit standhalten. Deshalb werden die Ergebnisse ständig in der Fachwelt kommuniziert. Die EP ist nicht nur offen für neue Ideen; wenn sich geeignete neue Partner finden, die einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung leisten können, sind auch diese Partner willkommen.

- Die Einbindung von strategischen Partnern, die selbst wiederum als Verbände von anderen Unternehmen agieren, stellt sicher, dass in keinem Stadium des Verfahrens der EP diese zu einer geschlossenen Gesellschaft wird. Der allgemeine strategische Ansatz der EP – nämlich die bundesdeutsche Szenerie von sozialen Unternehmen im Dritten System zu stärken – würde in keiner Weise in einem geschlossenen Akteurssystem erfolgreich sein können.

4.4 Realisierung eines integrierten Handlungsansatzes, präventive und kurative Aspekte der Problemlösung:

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Die EP hat ihr Hauptaufgabengebiet im Themenbereich „Stärkung der Sozialwirtschaft“ angesiedelt. Die Unterschwerpunkte sind Schaffung und Verbesserung von Arbeitsplätzen, Entwicklung von Konzepten zur Professionalisierung der Unternehmensführung, sowie die Vernetzung von Unternehmen im Dritten Sektor.

Die an der EP beteiligten sozialen Unternehmen, sowie die Zielsetzung der Entwicklungspartnerschaft selbst bewegen sich aber auch in folgenden anderen Themenfeldern:

Beschäftigungsfähigkeit
Unternehmergeist
Anpassungsfähigkeit
Chancengleichheit von Mänern und Frauen

Beschäftigungsfähigkeit

Die Antragsteller gehen davon aus, dass insbesondere soziale Unternehmen im Dritten System mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser als die Unternehmen der anderen beiden Systeme geeignet sind, Beschäftigungsfähigkeit von schwervermittelbaren Zielgruppen herzustellen und auch zu erhalten. Diese besondere Eignung ergibt sich konzeptionell durch das Selbstverständnis von sozialen Unternehmungen. Diese haben dezidiert Beschäftigungfähigkeit und Beschäftigungssicherung auf betrieblicher Ebene als miteinander zusammen gehörende Zielbereiche in ihrem unternehmerischen Leitbild verankert. Zu diesem Zweck erfolgt die Qualifizierung der Zielgruppen nicht im geschützten Raum von außerwirtschaftlichen Handlungsfeldern, sondern direkt im wirtschaftlichen Produktionsprozess selbst. Das ist zugleich Stärke und Schwäche von sozialen Unternehmungen ( siehe dazu Ausführungen weiter oben ). Die Schwächen auszugleichen, ist eines der Hauptziele des beantragten Projektes. Wenn diese strukturellen Probleme reduziert wären, würde sich damit auch die Fähigkeit der beteiligten Betriebe erhöhen, bessere Qualifizierungsbedingungen für die Zielgruppe anbieten zu können. Die Integration der Zielgruppe in solche betrieblichen Qualifizierungs- und Strukturwandelprozesse ist selbst dynamisierendes Element zur Verbesserung der Qualfizierung der Zielgruppe. Insofern hängt die Stärkung der Sozialwirtschaft eng mit der verbesserten Qualität der Beschäftigungsfähigkeit der Zielgruppen – und umgekehrt – miteinander zusammen.

Unternehmergeist

Soziale Unternehmen sind kollektiv verantwortete wirtschaftliche Betriebe mit sozialer Zielsetzung. D.h. es gibt hier eine auf das Gemeinwesen orientierte Form des Unternehmertums, das durch gesellschaftliches und soziales Kapital getragen wird. Im Prinzip sind die am Unternehmen beteiligten Personen alle Stakeholder des Unternehmens. Sie tragen in unterschiedlichen Funktionen Verantwortung für das gesamte Unternehmen. Die ethische – wie auch die rechtliche Fundierung des Unternehmens ist auf kollektivem Willen aufgebaut. Die funktionale, operative unternehmerische Verantwortung ist dagegen ausdifferenziert und auch an Personen gebunden. Insofern finden sich in der Equal-EP auch viele Elemente und Probleme wieder, die im Themenfeld „ Unternehmergeist“ dargestellt sind. Jedes soziale Unternehmen macht ähnliche Entwicklungssprozesse durch, wie ein vergleichbares Unternehmen im ersten, privatwirtschaftlichen Sektor. Alle Konflikte und Probleme von Existenzneugründungen tauchen in ähnlicher Weise in beiden Sektoren auf. Der zentrale Unterschied liegt aber in der gesellschaftlichen Rückbindung der sozialunternehmerischen Tätigkeit von sozialen Unternehmen. Die verantwortlichen Personen handeln unternehmerisch; häufig übernehmen sie auch finanzielle private Verantwortung, wenn fehlendes Eigenkapital entweder durch unbezahlte Arbeit oder durch private Bürgschaften kompensiert werden muß. Der unternehmerische Benefit hingegen wird in gesellschaftlichen und monetär darstellbaren Werten und nicht in der individuellen Verfügbarkeit gemessen. Der individuelle Benefit besteht eigentlich nur in der Sicherung von Arbeitsplätzen in sozialen Unternehmen und – wenn auch nicht immer und zu jeder Zeit – vielleicht in weniger entfremdeten praktischen Arbeitsverhältnissen. Mit der gesellschaftlichen Konstruktion von sozialen Unternehmen leisten diese einen nachhaltigen Beitrag zur Verbreiterung eines allgemeinen unternehmerischen Willens in diesen Betrieben und in der Gesellschaft.

Anpassungsfähigkeit

Wenn soziale Unternehmen langfristig überleben wollen, müssen sich sowohl die betrieblichen Strukturen, als die dort beschäftigten und engagierten Menschen einem permanentem Strukturwandel offen halten. Auch darin unterscheiden soziale Unternehmen sich nicht von vergleichbaren privatwirtschaftlichen KMU. Strukturwandel ist sowohl bei den persönlichen Qualifikationen erforderlich, als auch bei den Fort- und Weiterbildungsangeboten des sozialen Unternehmens an die im Betrieb beschäftigten Stakeholder. Der Prozess dieser Anpassung an geänderte äußere Rahmenbedingungen kann allerdings in sozialen Unternehmungen dynamischer vollzogen werden, da die Handlungsbasis in der Regel auf einer höheren Identität der Beschäftigten mit ihrem sozialen Unternehmen beruht. Auch hier hätten soziale Unternehmungen einen gewissen Vorteil, sofern dieser mit den wirtschaftlichen Zwängen ausbalancierbar ist. Im Idealfall eines geglückten Anpassungsprozesses , werden in einem sozialen Unternehmen die Mitarbeiterinnen zu Stakeholdern des Unternehmens.

4.5 Systemische Maßnahmen:

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  Gar nicht in ganz geringem Maß ansatzweise stark sehr stark
Arbeitslosigkeit [  ] [  ] [  ] [  ] [X]
Diskriminierung und Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Diskriminierung aufgrund der Rasse und Herkunft [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Asylbewerber/innen [  ] [X] [  ] [  ] [  ]
Diskriminierung aufgrund von Behinderung [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Gering qualifizierte Menschen [  ] [  ] [  ] [  ] [X]
Diskriminierung aufgrund des Geschlechts [  ] [  ] [  ] [X] [  ]
Sonstige Diskriminierung [  ] [  ] [X] [  ] [  ]
Unterstützung des Unternehmertums [  ] [  ] [  ] [X] [  ]

 

4.6 Zielgruppen:

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  Ziel-1   Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt   Männer Frauen Gesamt
(Ex-)Drogenabhändige Menschen 0 0 0   0 0 0
(Ex-)Strafgefangene Menschen 0 0 0   0 0 0
Ältere Arbeitnehmer/innen 10 10 20   0 0 0
Angestellte mit einfacher Tätigkeit 0 0 0   0 3 3
Angestellte mit gehobener Tätigkeit 0 0 0   15 7 22
Arbeiter/innen 0 0 0   9 3 12
Arbeiter/innen, die nicht als Facharbeiter/innen tätig sind (an-/ungelernt) 0 2 2   18 2 20
Arbeitslose Akademiker/innen 0 0 0   0 0 0
Arbeitslose Menschen 0 0 0   0 0 0
Arbeitszeitberater/innen 0 0 0   0 0 0
Asylbewerber/innen 0 0 0   0 0 0
Ausbilder/innen 0 0 0   0 0 0
Ausbildungsabbrecher/innen 0 0 0   0 0 0
Ausländer/innen 0 0 0   0 0 0
Ausländische Arbeitnehmer/innen 0 0 0   0 0 0
Aussiedler/innen 0 0 0   0 0 0
Auszubildende 0 0 0   2 1 3
Berufsrückkehrer/innen / Wiedereinsteiger/innen 0 0 0   0 0 0
Beschäftigte 0 0 0   0 0 0
Beschäftigte in KMU 5 5 10   0 0 0
Betriebliche Ausbilder/innen / Trainer/innen 0 0 0   0 0 0
Ehrenamtlich Tätige 3 7 10   0 0 0
Eltern 0 0 0   0 0 0
Ethnische Minderheiten 0 0 0   0 0 0
Existenzgründer/innen 0 0 0   0 0 0
Facharbeiter/innen mit gehobener Tätigkeit 0 0 0   8 2 10
FuE-Personal 0 0 0   0 0 0
Führungskräfte/ Personalverantwortliche/ Geschäftsführer 0 0 0   1 2 3
Geistig behinderte Menschen 0 0 0   0 0 0
Gründungsberater/innen 0 0 0   0 0 0
Hochschulabsolventen/innen ohne Berufserfahrung 0 0 0   0 0 0
Hochschulmitarbeiter/innen 0 0 0   0 0 0
Jugendliche bis 25 Jahre 0 0 0   0 0 0
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss 0 0 0   0 0 0
Körperbehinderte Menschen 0 0 0   0 0 0
Kurzarbeiter/innen 0 0 0   0 0 0
Langzeitarbeitslose Menschen 12 16 28   11 5 16
Lehrer/innen 0 0 0   0 1 1
Lernbehinderte Menschen 0 0 0   0 0 0
Meister/innen / Poliere/innen 0 0 0   0 0 0
Migranten/innen 0 0 0   0 0 0
Mithelfende Familienangehörige 0 0 0   0 0 0
Multiplikatoren/innen 0 0 0   0 0 0
Organisationsberater/innen 2 2 4   0 0 0
Psychisch behinderte Menschen 0 0 0   4 0 4
Schulabbrecher/innen 0 0 0   0 0 0
Schüler/innen 0 0 0   0 0 0
Selbständige 2 2 4   0 0 0
Sinnesbehinderte Menschen 0 0 0   0 0 0
Sonstige von Diskriminierung betroffene Menschen 0 0 0   0 0 0
Sozialhilfeempfänger/innen 0 2 2   21 21 42
Studenten/innen 0 0 0   0 0 0
Unversorgte Lehrstellenbewerber/innen 0 0 0   0 0 0
Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen 0 0 0   0 0 0
Weiterbildungsberater/innen 0 0 0   0 0 0
Wohnungslose Menschen 0 0 0   0 0 0
Sonstige 0 0 0   0 0 0
Gesamt 34 46 80   89 47 136

4.7 Erläuterungen zur Einbeziehung von Teilnehmern/innen (Empowerment):

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Die Zielorientierung Empowerment ist nicht nur eine prospektive Orientierung, sondern bereit ein konstitutives Element der Entstehung und der Entwicklung von sozialen Unternehmungen im Dritten System. Die Realisierung dieses Anspruches findet sich auf allen Ebenen solcher Betriebe wieder:

1. Die Gründung der meisten Betriebe wäre ohne einen aktuellen gesellschaftlichen Problemdruck und ohne das direkte Engagement von BürgerInnen nicht denkbar gewesen. Die meisten Betriebe im Dritten System sind Ergebnis von Selbsthilfe und von bürgerschaftlichem Engagement. Die Gesellschaftsform ist gemeinnützig; die kollektive Selbsthilfe spiegelt sich in der Gesellschaftsform wieder.

2. Die in der Regel im Inneren demokratisch verfassten Betriebe erlauben eine ausgeprägte Mitwirkung bei unternehmerischen Entscheidungen und eine funktionale Verantwortungsübernahme aller beim operativen Alltagsgeschäft.

3. In Bezug auf die beantragte Förderung der Entwicklungspartnerschaft dienen eigentlich alle Ziele, Projekte und zu entwickelnden Konzepte und Instrumente dazu, diese Form des Empowertments zu stärken und zu verstetigen.

4. Dieser Anspruch soll durch geeignete praktische und direkte Beteiligungsformen der FachmitarbeiterInnen und der im Betrieb beschäftigten benachteiligten Personengruppen nachhaltig unterstützt werden.

5.Praktisch spiegelt sich dieser Anspruch in der Entwicklung sozialwirtschaftlicher Personalmanagementsysteme und in der Berücksichtigung des Empowermentansatzes als ein Erfolgsindikator im Controlling von sozialen Unternehmen wieder.

Bitte geben Sie an, an welchen Prozessen Ihre Teilnehmer/innen mitwirken:

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- Empowerment auf der individuellen Ebene der einzelnen Teilnehmer/innen
- Teilnehmer/innen als Gruppe stärken
- An der Durchführung und Bewertung der Aktivität beteiligen
- An Veränderungen von Einstellungen von Multiplikatoren/innen (Schlüsselakteuren) mitwirken

4.8 Art und Umfang der Nutzung von IuK-Technologien:

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Bei der praktischen Umsetzung der Ziele der Entwicklungspartnerschaft spielen IuK Technologien in Form von EDV-gestützten betriebswirtschaftlichen Tools und Controllinginstrumenten eine große Rolle. Es werden eine Reihe von kleineren Softwaretools entwickelt, die für das Management von sozialen Unternehmen auf der Leitungs- und auf der Fachebene eine tragende technische Bedeutung haben werden. Die effektive Nutzung solcher Tools setzt entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen auf der Führungs- und auf der Fachanleiterebene voraus. Dies wird im Rahmen der EP organisiert und angeboten werden.
Die Kommunikation zwischen den Entwicklungspartnerschaften erfolgt mit Hilfe von neuen Medien. Die Zwischen - und Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft werden kontinuierlich über eine neu eingerichtete Internetseite öffentlich kommuniziert.

An der Ep ist der strategische Partner „ WEB FOR ALL „ beteiligt. Das ist eine gemeinnützige Einrichtung, die sich darum kümmert, dass das Internet auch für Menschen mit Behinderungen nutzbar ist. WEB FOR ALL wird darauf achten, dass die Homepage der EP nach barrierefreien Grundsätzen gestaltet sein wird.

4.9 Dimension der Chancengleichheit von Frauen und Männern:

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Gender Mainstreaming ist die Fortentwicklung der Gleichstellungspolitik zur Behebung der gesellschaftlichen Benachteiligung von Frauen . Der neue Focus ist die Fragestellung: durch welche sozialen Strukturen und Konstrukte werden geschlechtsbedingte Benachteiligungen hervorgebracht und stabilisiert ? Durch welche gesellschaftlichen Maßnahmen können diese sozial bedingten Formen der Benachteiligung von Geschlechtern reduziert, gar aufgehoben werden ?

Soziale Unternehmen unterliegen den gleichen gesellschaftlichen Zwängen, wie andere Betriebe auch. Ihr struktureller Vorteil in diesem Themenfeld liegt aber darin, dass die Natur dieser Unternehmungen dazu angelegt ist, Chancengleichheit und Gerechtigkeit auf allen Ebenen und in allen Alltagsfeldern unmittelbarer thematisieren und –vielleicht auch – herstellen zu können. In der Regel gibt es in sozialen Betrieben jetzt schon sehr viel mehr Flexibilität in der Gestaltung der Arbeits- und Betriebs prozesse, die geschlechtsspezifische und geschlechtsrollenspezifische Defizite auszugleichen vermögen. Teilzeitarbeit, Vereinbarkeit von Elternschaft und Beruf, Integration von Vätern oder Müttern in unternehmerische Entscheidungen auch während Phasen der Nichtbeschäftigung sind gut möglich. Denn auch während solchen Zeiten haben diese Beschäftigte die Möglichkeit, ihren Status als Stakeholder von sozialen Unternehmen zu bewahren ( bspw. über die Mitgliedschaft in den Vereinen, die in der Regel Gesellschafter sozialer Unternehmen sind ). Generell ist die Ausgewogenheit der Geschlechter im betrieblichen Alltag ein allgemein akzeptiertes Ziel. Auch die Präsenz von Frauen auf der Ebene der Geschäftsführungen ist weitaus häufiger, wie in vergleichbaren privatwirtschaftlichen KMUs. Auch sollte die soziale Unternehmenskultur davon geprägt sein, dass geschlechtsspezifische Verhaltensweisen und Konfliktverhalten, wie auch die Wertigkeit unterschiedlicher Formen von Arbeit nicht gegenseitig ausspielt, sondern diese akzeptiert. Lediglich dort, wo solche „Gender - Hintergründe“ entweder für den sozialen Zusammenhalt des gesamten Betriebes oder bei der ganzheitlichen Entwicklung von personenbezogener Chancengerechtigkeit zu einem Problem werden würden, besteht eigentlich ein Veränderungsbedarf.

Die positiven Potentiale der Unternehmenskultur von sozialen Unternehmen bieten natürlich nicht die Gewähr dafür, dass Chancengleichheit für alle Zeiten gesichert wäre. Auch soziale Unternehmungen unterliegen hier einer ständigen Anforderung, ihre Potentiale praktisch auch zu nutzen und vor allem auch weiter zu entwickeln. Vor allem unterliegen auch soziale Unternehmungen wirtschaftlichen Sachzwängen, die es möglicherweise schwer machen, an sich gewünschte Ziele in vollem Umfang umzusetzen.

Im Rahmen der EP wird eine umfassende Gender-Analyse der beteiligten sozialen Unternehmen erstellt . Die leitenden Fragen werden sein: Wie müsste ein soziales Unternehmen aussehen, wenn GM realisiert wäre ? Was würde sich im Unternehmen verändern müssen ? Welche Gender - Qualität müssten die Veränderungsprozesse haben ? Welche organisatorische, finanziellen Randbedingungen müssen dazu geschaffen werden, wenn das Gender – Konzept Teil der betrieblichen Verfassung sein soll ?

Im Ergebnis soll ein Leitfaden entstehen, der Hilfestellung zur Umsetzung des Gender-Ansatzes in sozialen Unternehmen gibt.

4.10 Ansätze zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit:

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In den sozialen Unternehmen des dritten Systems sind traditionell überdurchschnittlich viel ausländische Mitbürger beschäftigt. Dies leitet sich aus dem Leitbild dieser Unternehmungen ab, dass man vor allem Erwerbsarbeitsplätze für auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Personen zur Verfügung stellen will. Der Aspekt des Antirassismus ist also im positiven Sinne ein konstitutives Element von sozialen Unternehmen. Was nicht heißen muss, dass es nicht im Alltag dieser Unternehmen offene und subtile Formen von Rassismus gibt. Soziale Unternehmen sind in diesem Punkt im Innenleben ein Spiegelbild der Gesellschaft. Deshalb werden im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft in den Handlungsfeldern Personalentwicklung und soziales Management praktische Ansätze erprobt, um offenen und verdeckten Rassismus konstruktiv zu verhindern und abzubauen. In den Handlungsfeldern, wo es um Controllinverfahren geht ( Benchmarking, Balanced Score Card, Sozial – Audit ) sollen die Ergebnisse in geeigneten quantitativen Erfolgsindikatoren abgebildet und durch geeignete qualitative Erhebungsformen dokumentiert werden.

In Bezug auf die sozialunternehmerische Strategie gibt es somit zwei Handlungsebenen:

1.    Die sozialen Unternehmen an sich werden sich als aktive tolerante Unternehmen öffentlich darstellen, die gegen jede Form von Gewalt und Rassismus sind. Ddurch wird ein wichtiger Aspekt ihrer sozialen Philosophie öffentlich kommuniziert.

2.    Im Innenverhältnis geht es darum,
a.    dass man die betrieblichen Strukturen und Ressourcen für ausländische MitbürgerInnen offen hält und diese gesondert fördert
b.    dass man aktive Integrationsarbeit für diese Gruppe der MitarbeiterInnen in den Betrieb leistet
c.    dass man auftretende Formen der Diskriminierung im Betrieb durch eine offensive multikulturelle Integrationsarbeit abbaut, bzw. verhindert
d.    dass man diese betrieblichen Ziele in den Controllingindikatoren in geeigneter Weise abbildet und damit ein Instrument besitzt, um die Entwicklung der betrieblichen Toleranz transpartent und im Betrieb kommunikabel zu machen

4.11 Innovationspotenzial:

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Analog dem Controllingverfahren „ Balanced Scorecard“ kann man die angestrebten Innovationen als eine „ balanced Innovation“ beschreiben, die sich im Kräftefeld von folgenden 3 Innovationsfeldern bewegt:

1.    Innovationsfeld: Zielorientierte Innovation

Es gibt eine Fülle von Zielorientierungen, die im Zusammenhang mit sozialen Unternehmen im 3. System genannt werden. Ein vereinheitlichtes Selbstverständnis im 3. System fehlt aber noch. Eine notwendige Innovation wird also sein, ein praktikables inhaltliches Leitbild für soziale Unternehmen zu entwickeln und dieses auf die operative Handlungsebene zu übersetzen. Das Ergebnis wird öffentlich und vor allem im Kontext der sozialen Unternehmen kommuniziert.

2.    Innovationsfeld: Prozessorientierte Innovation

Zur Umsetzung und Kontrolle der inhaltlichen Ziele/Innovationen bedarf es auf der betrieblichen Ebene von sozialen Unternehmen neuer betriebswirtschaftlicher Instrumente, die geeignet sind, sowohl Unternehmensstrategien zu steuern, die aber auch geeignet sein müssen, auf Mitarbeiterebene eine Verständigung über Leitbild und Zielumsetzung einzuleiten. Top-Down Ansätze und Bottom up Ansätze und Verfahrensweisen müssen auch hier „ ausbalanciert“ sein. Gleichermassen muß der sektorale Prozess der Verständigung zwischen sozialen Unternehmen im Dritten System durch das Instrumentensets dynamisiert werden.

Praktische Instrumente sind :
·    Statistische Betriebsvergleiche
·    Benchmarking
·    Personenbezogene Entwicklungsplanung
·    Personenbezogene Wertschöpfung
·    Balanced Scorecards
·    Sozial Audit

3.    Innovationsfeld Kontextorientierte Innovationspotentiale

Soziale Unternehmen sind kein Selbstzweck, sondern eine gesellschaftliche und gemeinwohlorientierte Form des Unternehmertums. Darin unterscheiden sie sich wesentlich vom ersten Sektor, der Privatwirtschaft. Dieser Unterschied zwingt dann aber auch soziale Unternehmen zu einem gesellschaftlichen Engagement und zu einer Rückbindung an den vorhandenen gesellschaftlichen Kontext. Sowohl zielorientierte und prozessorientierte Innovationen innerhalb von sozialen Unternehmen dienen deshalb letztendlich dazu, einen optimierten und effizienten Beitrag zur Lösung arbeitsmarktpoltischer, beschäftigungspolitischer und auch gesellschaftspolitischer Fragestellungen zu leisten. Soziale Unternehmen haben dabei allerding noch die „Bringschuld“ des Beweises, dass sie tatsächlich diesen optimierten und effizienten Beitrag zu leisten vermögen. Bausteine für diese Beweisführung erhoffen sich die Entwicklungspartner erbringen und öffentlich kommunizieren zu können. Erfolgreiche Kommunikation über die bewiesene effektive Lösung gesellschaftlicher und sozialer Probleme würde dann dazu beitragen, dass die gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Akzeptanz von sozialen Unternehmen im Dritten System steigt.

Der dynamische innovative Effekt der von der EP ausgehen soll, besteht also in der wirkungsvollen Verkettung der 3 dynamisierenden Entwicklungspotentiale „ Ziele“, „Prozess“ und „ Kontext“.

Die wesentlichen Ressourcen für diese Art der sozialunternehmerischen Innvoation sind einerseits die Menschen, die soziales und unternehmerisches Handeln zu einem Teil ihrer Lebensaufgabe machen. Andererseits braucht diese sozialunternehmerische Kraft einen gesellschaftlichen Ressonanzboden, um nachhaltig und verändernd zu wirken. Sozialunternehmerisches kollektives Handeln ist deshalb immer auch eine neue Art von gesellschaftspolitischem Engagement. Dieses Selbstverständnis ist ein weiteres Innovationspotential, das letztlich verhindert, daß individualistische Orientierungen die gesellschaftlichen Ziele verdrängen.

Um diesen innovativen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es allerdings zwingend erforderlich, daß soziale Unternehmen ein gesellschaftlich akzeptiertes Selbstverständnis formulieren können und ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem ersten und zweiten System darzustellen vermögen.

Ihre geplanten Innovationen sind:

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  Gar nicht in ganz geringem Maß ansatzweise stark sehr stark
prozessorientiert [  ] [  ] [  ] [  ] [X]
zielorientiert [  ] [  ] [  ] [  ] [X]
kontextorientiert [  ] [  ] [  ] [  ] [X]

4.12 Offenheit und Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen:

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Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gehört zur Grundphilosophie von sozialen Unternehmungen im Dritten System. So finden sich auch bei den Betrieben in der EP weitaus mehr Behinderte einen Arbeitsplatz, als es den üblichen Beschäftigungsquoten anderer Betriebe entspricht. Diese Offenheit soll durch die strategische Zielsetzung der EP verstetigt werden. Denn die EP will die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der beteiligten Betriebe verbessern. Gelingt dies, dann ist auch ein nachhaltiger Beitrag geleistet, Menschen mit Behinderungen auf Dauer in diesen Betrieben zu beschäftigen. Allerdings muß auch diese soziale Zielsetzung sich im Einklang - in der Balance - mit den anderen betrieblichen Zielen befinden. Eine überprüfbare Transparenz der Integrationsfähigkeit - wie auch der Grenzen - von sozialen Unternehmen herzustellen, liegt in der Natur der angestrebten Equal-Strategie. An der EP beteiligt sich als strategischer Partner BIBEZ e.V. Das ist ein ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter / chronisch kranker Frauen und Mädchen in Heidelberg. BIBEZ e.V. wird die EP beraten, wenn es um die Verankerung von Interessen und Bedürfnissen von Behinderten in sozialen Unternehmen geht. Zudem wird BIBEZ e.V. auch im Themenfeld „ Gender – Mainstreaming“ seine Kompetenzen einbringen. Der strategische Partner WEB FOR ALL wird eine ähnliche Funktion beim barrierefreien Einsatz des Internets übernehmen.

4.13 Nachhaltige Wirkung:

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In der Entwicklungspartnerschaft arbeiten als Kernpartner soziale Unternehmen im Dritten System zusammen, die Ende des Jahres 2000 gemeinsam mit anderen die " Arbeitsgemeinschaft Drittes System Deutschland " gründeten. Diese Arbeitsgemeinschaft hat es sich u.A. zur Aufgabe gemacht, das Profil von sozialen Unternehmen zu schärfen und die Entwicklungspotentiale von sozialen Unternehmungen in Deutschland öffentlich darzustellen.
Das Selbstverständnis des 3. Systems in Deutschland soll dadurch bekannter gemacht werden. Die durch die Entwicklungspartnerschaft entwickelten Konzepte, Modelle und Instrumente werden über die Arbeitsgemeinschaft Drittes System in die Fachdiskussion eingespeist und fortgeführt. Darüberhinaus findet bereits über die Vermittlung des an der Entwicklungspartnerschaft beteiligten Bundestagsabgeordneten ein fachlicher Austausch mit verschiedenen Bundesministerien statt, deren Unterstützung für eine Veränderung des Rechtsrahmens von sozialen Unternehmen im Dritten System benöitigt werden.

Alle in der EP entwickelten Konzepte und Tools sollen in jedem Falle zwischen den Partnern auch nach Ende der Entwicklungspartnerschaft eingesetzt werden. Diese Instrumente sollen darüber hinaius schon während der Laufzeit der EP weiteren Partnern angeboten werden, sodass dies in einer nachhaltig wirkenden Weise auf einer breiteren Ebene genutzt werden können.

4.14 Aktivitäten in Aktion 1:

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Für die Aktion 1 ist der Zeitraum vom 1.1.2002 bis zum 14.5.2002 vorgesehen. In diesem Zeitraum sind folgende Aktivitäten geplant:

1. Bestandsanalyse über die in der Entwicklungspartnerschaft vorhandenen Konzepte und Instrumente in Bezug auf die Problembeschreibung.
2. Recherchen über europäische Konzepte und Instrumente, die außerhalb der Entwicklungspartnerschaft vorhanden sind. Dabei wird die Zusammenarbeit zu den transnationalen Partnern genutzt.
3. Anpassung des Arbeitsprogrammes an diese Erkenntnisse.
4. Gender Training
5. Entwicklung und Vereinbarung des Evaluationsrahmens. Vereinbarung zwischen dem Evaluatorenteam und den beteiligten Teilpartnern. Erarbeitung und Vereinbarung über die Erfolgs- und Prozessindikatoren.
6.Beratung und Abstimmung mit den strategischen Partnern.
7.Vereinbarung in der EP über das Arbeitsprogramm.
8.Grundlagen- und Arbeitsvereinbarung mit den Transnationalen Partnern. Kooperationsvertrag.
9.Abschluß des BGB Vertrages für die EP, evtl. Überführung der EP in eine formellere Rechtsform.
Zeitplan:
Januar 2002
·Vorbereitung der Teilarbeitspläne, des Vertragswerkes und des ersten nationalen und transnationalen Treffens usw. durch die jeweils zuständigen Personen
·Vorschlag zur Projektverwaltung und Koordination

Februar 2002                    
Nationales und transnationales Arbeitstreffen im Februar 2002 , 4 Tage. Je Teilpartner nimmt mindestens der / die federführende Verantwortliche teil. Es werden aber je Teilpartner nur 1 Partner als Kostenfaktor berechnet.
Zu erledigen ist :
oinhaltliche Debatte über die Teilprojekte, inhaltliche Vorbereitung durch die federführenden Antragsteller
oOperative Abstimmung aller Teilprojekte, Entwicklung eines praktischen Arbeitsplanes
oEntscheidung über die Arbeitsvereinbarungen und das Vertragswerk
oAbstimmung der Inhalte mit den transnationalen Partnern, dieser könnte, wenn machbar, auch bei den anderen Debatten teilhaben

Organisation und Moderation durch die Koordination

Gendertraining
·Vorbereitung des Gender – Trainings,
·Für alle Partner wird ein Gender-Training ( 1,5 Arbeitstage ) angeboten. Das Konzept wird durch QAD ausgearbeitet und mit der Frauenbeauftragten der Stadt Heidelberg abgesprochen.
·Das Konzept selbst wird in einer eintägigen Multiplikatorenschulung an die „Genderzuständigen“ in den Betrieben vermittelt.
·Die Genderzuständigen in den Betrieben führen die Schulung in ihren Betrieben durch. 1 Arbeitstag

März 2002
·Dokumentation der Ergebnisse, Protokoll des Treffens
·Transnationale Vereinbarung fertig stellen    
Nationaler Kooperationsvertrag / Gesellschaftsvertrag
fertig stellen , evtl. rechtliche Formalisierung
·Rechtliche Prüfung der Verträge
·Absprachen und Abstimmung mit efp
·Unterzeichnung der Verträge
·Vorbereitung einer eintägigen Eröffnungskonferenz der EP
bei einem der Projektpartner
·Presseveröffentlichung zu den Zielen der Entwicklungspartnerschaft

4.15 Aktivitäten in Aktion 3:

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Die entwickelten Konzepte, Modelle und Arbeitsinstrumente der Entwicklungspartnerschaft dienen nicht nur der betrieblichen Organisationsentwicklung der an der EP beteiligten Partner. Ein wesentlicher Aspekt der Entwicklungspartnerschaft ist die Verbreitung der Ergebnisse in die Fachwelt und die Fachverbände, sowie in die verschiedenen Ebenen von Politik. Denn Ziel der Entwicklungspartnerschaft ist die bessere und nachhaltige Positionierung von sozialen Unternehmen im Dritten System.

Das Mainstreaming beginnt bereits in der Aktion II und begleitet den gesamten Arbeitsprozess der EP. Dem Mainstreaming dienen nicht nur eine Reihe von größeren und kleineren Fachtagungen und Seminaren. Die Mitarbeit der strategischen PartnerInnen aus den verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen ist ein konstitutiver Bestandteil des Mainstreamings.

Mainstreaming beinhaltet also:

·    Eine Homepage der Entwicklungspartnerschaft und ein e-mail News-Lettersystem informiert die Fachöffentlichkeit. Zu diesem Zweck werden die bestehenden Verteilerlisten der beteiligten Partner über diese Zielgruppe genutzt und ergänzt. Damit eine bundesweites Informationsnetz zu diesem Themenfeld installiert.
·    2 Fachtagungen – wahrscheinlich transnational ausgerichtet – zu Beginn und zur Mitte der Aktion werden der gewählten Thematik gewidmet. Hier wird die Zusammenarbeit mit Institutionen gesucht, die an ähnlichen Themen arbeiten. Die Arbeitspapiere und die Vorträge zu diesen Fachtagungen werden über die Newsletter per e-mail verbreitet.
·    Eine Abschlusstagung im Frühjahr 2005 . Das Ergebnis der Entwicklungspartnerschaft und die Dokumentation der Tagung werden aufbereitet und als pdf-Datei auf der Homepage der EP zur Verfügung gestellt. Über die bestehende Verteilerlisten wird diese Veröffentlichung bekannt gemacht.
·    Auf örtlicher, regionaler Ebene wird jeder Partner 2 kleinere Informationsveranstaltungen zur Arbeit der EP für die örtliche arbeitsmarktpolitische und die kommunalpolitische Fachöffentlichkeit anbieten.
·    Die vorhandenen strukturellen Einbindungen der Partner in Unternehmensverbände u.ä. wird genutzt, um die Ergebnisse dort zu kommunizieren. Ein besonderer Stellenwert dabei haben die an der EP beteiligten strategischen Partner.
·    Die in der EP mitarbeitenden politischen Mandatsträger in der EP werden die Kommunikation in den bundes - oder landespolitischen Raum hinein sicherstellen. Bei dieser Aufgabe wirkt auch die „ARGE 3. System Deutschland“ mit.
·    Mit verwandten Unternehmensverbänden und Fachzirkeln ( z.B. sogenannte Alternativwirtschaft und Sozialgenossenschaften ) wird eine intensive Kommunikation gesucht. Dies ist besonders bei der Fortentwicklung des Rechtsrahmens von sozialen Unternehmen von Bedeutung, da es analoge und ähnliche Probleme auch in diesen Segmenten der Sozialwirtschaft gibt. Der Rechtsrahmen kann letztlich nur dann erfolgreich verändert werden, wenn verschiedene Fraktionen im Dritten System dieses Problem gemeinsam gegenüber Öffentlichkeit und Politik vertreten.
·    das entwickelte betriebswirtschaftliche Instrumentarium ( Benchmarking , vergleichende Betriebsstatistik, Balanced Scorecards, Sozial Audit usw. ) wird in Form von Publikationen und Handbüchern ( in der Regel als elektronische Medien ) verbreitet.

5. Ausgaben-/Finanzierungsplan EP-Ebene Ziel-1

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Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
(Alle Angaben in EUR)
  Aktion 1 Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt 
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

4.878,56

21.495,84

41.509,74

42.153,96

18.403,62

1.2Mitarbeiter/innen

2.873,98

4.885,95

8.691,96

8.691,96

3.806,01

1.3Honorarmittel

255,65

16.422,24

29.173,52

26.724,54

14.694,20

Zwischensumme 1

8.008,19

42.804,03

79.375,22

77.570,46

36.903,83

2. Teilnehmereinkommen 
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

10.224,00

15.847,20

15.847,20

7.156,80

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

8.589,84

15.952,56

15.339,00

8.589,84

Zwischensumme 2

0,00

18.813,84

31.799,76

31.186,20

15.746,64

3. Sachausgaben 
3.1Nationale Reisekosten

1.022,60

4.345,98

5.649,78

5.649,78

2.837,66

3.2Transnation. Reisekosten

2.454,20

5.112,92

5.624,22

7.158,10

3.579,04

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

766,95

7.082,80

11.717,28

11.543,45

5.022,81

Zwischensumme 3

4.243,75

16.541,70

22.991,28

24.351,33

11.439,51

4. Auftragsvergabe 
Summe Auftragsvergabe

511,29

5.112,92

6.646,79

6.646,79

3.067,75

5. Summe der Ausgaben 
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

12.763,23

83.272,49

140.813,05

139.754,78

67.157,73

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit 
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben 
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

12.763,23

83.272,49

140.813,05

139.754,78

67.157,73

7.1Mittelverwaltung

0,00

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

7.2Koordination (EP)

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

7.3Koordination (Transnationale Zusammenarbeit)

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

7.4Evaluation

0,00

4.091,24

7.884,61

7.884,61

4.458,06

7.5Transnationale Zusammenarbeit

0,00

5.624,21

6.646,80

8.180,67

4.090,34

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

1.533,87

3.272,27

3.272,27

2.965,49

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

1.288,46

4.683,43

4.893,06

3.241,59

7.8Projektdurchführung

0,00

65.094,45

108.614,76

105.812,87

49.865,48

7.9Projektverwaltung

0,00

4.619,83

7.669,38

7.669,38

3.560,84

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00


Finanzierungsplan für Ziel-1
11126255x
  Aktion 1 Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag 
Eigenmittel

0,00

1.922,46

2.950,15

2.950,15

1.022,58

Private (Dritt-)Mittel

0,00

11.246,58

17.892,37

17.892,37

8.179,38

Öffentliche Mittel

0,00

8.589,84

15.952,56

15.339,00

8.589,84

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

8.589,84

15.952,56

15.339,00

8.589,84

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

12.763,23

61.513,61

104.017,97

103.573,26

49.365,93

Summe der Finanzierung

12.763,23

83.272,49

140.813,05

139.754,78

67.157,73

6. Ausgaben-/Finanzierungsplan EP-Ebene Nicht-Ziel-1

11126255x
Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
(Alle Angaben in EUR)
  Aktion 1 Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt 
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

12.456,48

62.164,95

123.318,71

123.830,00

61.407,30

1.2Mitarbeiter/innen

8.083,07

73.573,94

146.462,38

147.229,33

72.884,25

1.3Honorarmittel

511,30

39.704,36

54.305,98

51.893,53

31.321,16

Zwischensumme 1

21.050,85

175.443,25

324.087,07

322.952,86

165.612,71

2. Teilnehmereinkommen 
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

1.840,80

30.055,14

43.440,98

22.998,74

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

85.032,53

168.855,86

168.855,86

84.892,43

Zwischensumme 2

0,00

86.873,33

198.911,00

212.296,84

107.891,17

3. Sachausgaben 
3.1Nationale Reisekosten

1.533,90

4.487,08

6.672,37

5.854,30

4.282,56

3.2Transnation. Reisekosten

3.681,30

8.027,27

12.015,36

11.248,42

8.538,56

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

1.278,23

2.556,46

2.556,46

1.278,23

3.4Sonstige Sachausgaben

1.687,26

17.564,39

32.569,30

33.847,53

17.000,47

Zwischensumme 3

6.902,46

31.356,97

53.813,49

53.506,71

31.099,82

4. Auftragsvergabe 
Summe Auftragsvergabe

511,29

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben 
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

28.464,60

293.673,55

576.811,56

588.756,41

304.603,70

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit 
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben 
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

28.464,60

293.673,55

576.811,56

588.756,41

304.603,70

7.1Mittelverwaltung

0,00

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

7.2Koordination (EP)

0,00

15.526,76

29.296,52

28.529,58

23.793,20

7.3Koordination (Transnationale Zusammenarbeit)

0,00

4.676,55

7.567,02

7.567,02

4.628,76

7.4Evaluation

0,00

6.535,84

12.074,99

12.023,86

6.561,75

7.5Transnationale Zusammenarbeit

0,00

8.794,22

12.271,02

12.271,02

8.282,94

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

2.556,45

4.090,34

4.090,34

2.556,45

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

11.914,91

20.351,28

20.862,58

12.986,89

7.8Projektdurchführung

0,00

161.936,02

330.320,66

341.299,98

154.222,88

7.9Projektverwaltung

0,00

11.676,97

18.142,55

18.142,55

16.691,43

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00


Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1
11126255x
  Aktion 1 Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag 
Eigenmittel

0,00

25.128,33

32.109,13

32.109,13

27.857,55

Private (Dritt-)Mittel

0,00

3.374,68

33.122,89

46.508,73

24.532,62

Öffentliche Mittel

0,00

100.371,29

223.957,78

223.957,78

124.655,60

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

29.934,80

58.800,50

58.800,50

29.934,80

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

15.338,76

30.677,51

30.677,51

15.338,76

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

55.097,73

134.479,77

134.479,77

79.382,04

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

28.464,60

164.799,25

287.621,76

286.180,77

127.557,93

Summe der Finanzierung

28.464,60

293.673,55

576.811,56

588.756,41

304.603,70

III. Angaben zu den nationalen Partnern/(Teil-)Projekten

1. Übersicht aller Partner/(Teil-)Projekte

11126255x

1.1 DIE WERKSTATT - SPIELräume der eigenen ART - gGmBH

1.1.1 Organisation

11126255x
Status Initiator
Aufgabenbereich(e) - Antragsteller/Zuwendungsempfänger
- Koordination
- Transnationale Koordination
- Teilprojekt
Name der Organisation DIE WERKSTATT - SPIELräume der eigenen ART - gGmBH
Abkürzung des Namens, Acronym DIE WERKSTATT
Straße Wieblinger Weg 81/1
Postleitzahl, Ort 69123 Heidelberg
Postleitzahl, Postfach 69071 110261
Bundesland Baden-Württemberg
Telefon 049 06221 83530
Fax 049 06221 835385
E-Mail DIE_Werkstatt@t-online.de
Internet www.werkstatt-spielart.de
Organisationstyp Unternehmen
Rechtsform Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH)
Betriebsgröße < 10 Mitarbeiter/innen
Berechtigung zum Vorsteuerabzug Ja

Bankverbindung

11126255x
Kontoinhaber DIE WERKSTATT gGmbH
Buchungsvermerk EQUAL-3. System
Kontonummer, Bankleitzahl 1019228, 67250020
Geldinstitut Sparkasse Heidelberg

1.1.2 Ansprechpartner/in

11126255x
Anrede, Titel Frau
Vorname, Nachname Ulrike Kalb
Funktion Geschäftsführerin
Straße Wieblinger Weg 81/1
Postleitzahl, Ort 69123 Heidelberg
Postleitzahl, Postfach 69071 110261
Bundesland Baden-Württemberg
Telefon 049 06221 835383
Fax 049 06221 835385
E-Mail Die_Werkstatt@t-online.de

1.1.3 Vorhaben/Aktivitäten

11126255x

1.1.3.1 Durchführungszeitraum:

Von 01.01.2002
Bis 30.06.2005

1.3.2 Durchführungsort(e):

11126255x
  Zielgebiet
PLZ Ort Bundesland Ziel-1 Nicht-Ziel-1
69123 Heidelberg Baden-Württemberg [  ] [X]
(Unter die Ziel-1-Gebiete in Deutschland fallen die östlichen Bundesländer sowie Berlin-Ost, unter die Nicht-Ziel-1-Gebiete die westlichen Bundesländer und Berlin-West)

1.1.3.3 Zusammenfassung der Strategie und Aktivitäten:

11126255x
DIE WERKSTATT gGmbH übernimmt die Federführung zur modellhaften Entwicklung und Umsetzung des Controllinginstrumentes „ Balanced Scorecard“ für soziale Unternehmen. ( Kernprojekt 1.1 ) und beim TP 2.4. „ Auswertung von produktiven Aufträgen nach wirtschaftlichen und sozialen Stärken und Schwächen“ . Das Gender – Konzept wird als wesentliches Zielsystem in die Balanced Scorecard aufgenommen. Auf den Anwendungsebene werden die von anderen Partnern entwickelten Instrumentarien – vor allem im sozialwirtschaftlichen Personalmanagement und beim Benchmarking – angewendet und getestet. All das dient der strategisch angelegten Beschäftigungssicherung benachteiligter Personen.

1.1.3.4 Beschreibung der Aktivitäten und Aufgaben:

11126255x
TP 1.1. Balanced Scorecard

DIE WERKSTATT gGmbH wird das Strategie- und Controllinginstrument „ Balanced Scorecard“ -das ursprünglich für privatwirtschaftliche Unternehmen entwickelt wurde - auf die Bedingungen und die Zielsetzungen von sozialen Unternehmen anpassen, im eigenen Unternehmen testen und dann die Erfahrungen an die anderen Partner weitergeben. Die Balanced Scorecard beteiligt die betrieblichen MitarbeiterInnen und die Stakeholder des Unternehmens an der Zielfindung und an der Bewertung der Ergebnisse. Dadurch wird gewährleistet, dass dieses Verfahren nicht nur zur nachträglichen Bewertung abgelaufener betrieblicher Prozesse dient, sondern auch einsetzbar ist, um prospektiv und kommunikativ betriebliche Strategien zu steuern.

TP 2.4. Wertschöpfung in produktiven Aufträgen

Hier geht es um die Entwicklung eines Tools für das betriebliche Kalkulations- und Rechnungswesen, wo man nicht nur Aufträge wirtschaftlich nachkalkuliert, sondern auch die soziale und wirtschaftliche Eignung von Aufträgen zur Erfüllung von Qualifikation und zur sozialen Integration der gehandicapten MitarbeiterInnen ermittelt und bewertet. Dies ist notwendig, um die Balance von Wirtschaftlichkeit und sozialer Zielen auf der alltagspraktischen Betriebsebene herzustellen und vor allem die sozial und wirtschaftlich optimale Arbeitsform zu finden. Dieses Teilprojekt steht im inhaltlichen Zusammenhang mit den Teilprojekten 2.3. und 2.5.

Arbeitsweise

1.    Auf der Basis der betrieblichen Notwendigkeiten eines sozialen Unternehmens werden verallgemeinerbare Leitbilder mit den MitarbeiterInnen vereinbart. Nach einem Testlauf wird das entwickelte Verfahren bei den Teilpartnern angewendet. Zur Vorbereitung wird eine EP-interne Fortbildung angeboten.
2.    2. Erfolgs- und Prozessindikatoren: Zur Messung der Zielerreichung der Leitbilder werden operative Erfolgsindikatoren und Prozessindikatoren vorgeschlagen. Diese Erfolgsindikatoren werden wiederum mit den MitarbeiterInnen und den Stakeholdern der beteiligten sozialen Unternehmen diskutiert und vereinbart.
3.    Die Erfolgs- und Prozessindikatoren müssen ermittelbar und messbar sein. Zur quantitativen Unterfütterung dieser Indikatoren werden Vorschläge zu ihrer Erfassung und Dokumentation im Rahmen des sozialwirtschaftlichen Rechnungswesens ( Tools für das Rechnungswesen ) gemacht. Diese Aufgabe wird in Zusammenarbeit mit den Fachleuten der anderen Teilpartner und vor allem auch mit den transnationalen Partnern erledigt.
4.    Personalmanagement: Es werden betriebliche Prozesse und Verfahrensweisen initiiert und getestet, die dazu führen sollen, dass eine nachhaltige Identifikation von MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen mit dem sozialen Unternehmen entsteht ( der/ die „abhängig beschäftigte MitarbeiterIn wird zum Stakeholder). DIE WERKSTATT übernimmt dazu die Konzept- und Verfahrensvorschläge der Teilpartner ( Grünbau Dortmund ) und wendet dieses Verfahren auf die erwachsenen MitarbeiterInnen an. Es wird dabei zwischen den Teilgruppen„MaßnahmenteilnehmerInnen, den befristet Beschäftigten , den ehemaligen Langzeitarbeitslose und der Teilgruppe fest angestellte Personen unterschieden. Die unterschiedlichen Stellungen im Betrieb erfordern unterschiedliche Strategien.
5.    Sowohl die qualitativen Prozesse, wie auch die quantiativ messbaren Prozesse und Erfolge werden in der gesamtbetrieblichen „Balanced Scorecard“ dargestellt.. Es soll ein standardisierbares Verfahren und ein Berichtswesen entstehen, das sich auf andere Unternehmen anwenden lässt. Dieses Controllinginstrument dient auch der Evaluation und dem Mainstreaming der Leistungsfähigkeit von sozialen Unternehmen. Es dient in vielfältiger Weise der inneren und äußeren Kommunikation von sozialen Unternehmen. Parallel dazu wird dieses Verfahren mit dem alternativen Konzept „ Social Audit“ ( siehe Teilprojekt TECHNET / Berlin ) verglichen.
6.    In allen Teilzielen werden gesonderte Indikatoren und Verfahrensweisen entwickelt, die den Gender – Aspekt ( siehe Teilprojekt QAD / Dresden ) in sozialen Unternehmen stärken sollen.
7.    Betriebsvergleich: Teilnahme am Benchmarking zwischen den EP-Partnern und externen Partnern, Integration des TP 2.4. in das Benchmarking ( siehe TP Steremat )
8.    Die Ergebnisse werden dokumentiert und für das Mainstreaming aufbereitet und in Fachseminaren und Fachgesprächen verbreitet. ( siehe TP NETZ )

1.1.3.5 Branchen und Wirtschaftssektoren:

11126255x
- Handwerk
- Holz und Holzprodukte
- Garten- und Landschaftsbau

 

1.1.4 Zielgruppen / Teilnehmer/innen

1.1.4.1 Zielgruppen: 11126255x
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
(Ex-)Drogenabhändige Menschen 0 0 0 0 0 0
(Ex-)Strafgefangene Menschen 0 0 0 0 0 0
Ältere Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit einfacher Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen, die nicht als Facharbeiter/innen tätig sind (an-/ungelernt) 0 0 0 3 1 4
Arbeitslose Akademiker/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Arbeitszeitberater/innen 0 0 0 0 0 0
Asylbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbilder/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbildungsabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländer/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländische Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Aussiedler/innen 0 0 0 0 0 0
Auszubildende 0 0 0 0 0 0
Berufsrückkehrer/innen / Wiedereinsteiger/innen 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte in KMU 0 0 0 0 0 0
Betriebliche Ausbilder/innen / Trainer/innen 0 0 0 0 0 0
Ehrenamtlich Tätige 0 0 0 0 0 0
Eltern 0 0 0 0 0 0
Ethnische Minderheiten 0 0 0 0 0 0
Existenzgründer/innen 0 0 0 0 0 0
Facharbeiter/innen mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 8 2 10
FuE-Personal 0 0 0 0 0 0
Führungskräfte/ Personalverantwortliche/ Geschäftsführer 0 0 0 0 2 2
Geistig behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Gründungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Hochschulabsolventen/innen ohne Berufserfahrung 0 0 0 0 0 0
Hochschulmitarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Jugendliche bis 25 Jahre 0 0 0 0 0 0
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss 0 0 0 0 0 0
Körperbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Kurzarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Langzeitarbeitslose Menschen 0 0 0 6 0 6
Lehrer/innen 0 0 0 0 0 0
Lernbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Meister/innen / Poliere/innen 0 0 0 0 0 0
Migranten/innen 0 0 0 0 0 0
Mithelfende Familienangehörige 0 0 0 0 0 0
Multiplikatoren/innen 0 0 0 0 0 0
Organisationsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Psychisch behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Schulabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Schüler/innen 0 0 0 0 0 0
Selbständige 0 0 0 0 0 0
Sinnesbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige von Diskriminierung betroffene Menschen 0 0 0 0 0 0
Sozialhilfeempfänger/innen 0 0 0 0 0 0
Studenten/innen 0 0 0 0 0 0
Unversorgte Lehrstellenbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen 0 0 0 0 0 0
Weiterbildungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Wohnungslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 17 5 22
1.1.4.2 Teilnehmer/innen 11126255x
(nur bei Beratungs-, Qualifizierungs-, und Schulungsmaßnahmen) Voraussichtliche absolute Zahl der geförderten Personen
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
unter 16 Jahre 0 0 0 0 0 0
16-19 Jahre 0 0 0 0 0 0
20-24 Jahre 0 0 0 0 0 0
25-50 Jahre 0 0 0 8 3 11
51-54 Jahre 0 0 0 0 0 0
ab 55 Jahre 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 8 3 11
1.1.4.3 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.1.4.4 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Nicht-Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 8 3 11 190 190 380
2003 8 3 11 380 380 760
2004 8 3 11 380 380 760
2005 8 3 11 190 190 380
Gesamt 32 12 44 1140 1140 2280

 

1.1.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Koordination

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

0,00

0,00

0,00

0,00

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

0,00

0,00

0,00

0,00

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.2Koordination (EP)

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Summe der Finanzierung

0,00

0,00

0,00

0,00

1.1.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Koordination

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

11.753,05

23.314,91

23.314,91

11.561,86

1.2Mitarbeiter/innen

1.778,17

3.527,41

3.527,41

1.749,24

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

7.670,00

Zwischensumme 1

13.531,22

26.842,32

26.842,32

20.981,10

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

766,94

766,94

0,00

1.022,58

3.2Transnation. Reisekosten

511,29

511,29

511,29

1.022,58

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

717,31

1.175,97

1.175,97

766,94

Zwischensumme 3

1.995,54

2.454,20

1.687,26

2.812,10

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

15.526,76

29.296,52

28.529,58

23.793,20

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

15.526,76

29.296,52

28.529,58

23.793,20

7.2Koordination (EP)

15.526,76

29.296,52

28.529,58

23.793,20

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

15.526,76

29.296,52

28.529,58

23.793,20

Summe der Finanzierung

15.526,76

29.296,52

28.529,58

23.793,20

1.1.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

0,00

0,00

0,00

0,00

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

0,00

0,00

0,00

0,00

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.4Evaluation

0,00

0,00

0,00

0,00

7.5Transnationale Zusammenarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.8Projektdurchführung

0,00

0,00

0,00

0,00

7.9Projektverwaltung

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Summe der Finanzierung

0,00

0,00

0,00

0,00

1.1.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

8.814,78

17.486,18

17.486,18

8.671,40

1.2Mitarbeiter/innen

16.049,61

31.838,14

31.838,14

15.788,53

1.3Honorarmittel

30.112,60

35.224,60

32.310,40

12.014,20

Zwischensumme 1

54.976,99

84.548,92

81.634,72

36.474,13

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

29.459,43

58.918,86

58.918,86

29.459,43

Zwischensumme 2

29.459,43

58.918,86

58.918,86

29.459,43

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

1.533,87

1.533,87

1.533,87

1.022,58

3.2Transnation. Reisekosten

2.300,82

3.067,74

3.067,74

2.300,82

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

3.400,09

6.033,25

6.033,25

1.610,57

Zwischensumme 3

7.234,78

10.634,86

10.634,86

4.933,97

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

91.671,20

154.102,64

151.188,44

70.867,53

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

91.671,20

154.102,64

151.188,44

70.867,53

7.4Evaluation

2.045,17

3.579,04

3.579,04

2.045,17

7.5Transnationale Zusammenarbeit

3.067,75

4.090,34

4.090,34

2.812,11

7.6Öffentlichkeitsarbeit

1.022,58

1.533,88

1.533,88

1.022,58

7.7Mainstreaming (Aktion3)

2.045,17

2.045,17

2.045,17

2.045,17

7.8Projektdurchführung

78.380,29

135.188,64

132.274,28

55.274,47

7.9Projektverwaltung

5.112,92

7.669,38

7.669,38

7.669,38

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

29.459,43

83.343,27

83.343,27

53.883,84

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

29.459,43

83.343,27

83.343,27

53.883,84

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

62.211,77

70.759,37

67.845,17

16.983,69

Summe der Finanzierung

91.671,20

154.102,64

151.188,44

70.867,53

1.1.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Transnationale Koordination

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

0,00

0,00

0,00

0,00

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

0,00

0,00

0,00

0,00

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.3Koordination (Transnationale Zusammenarbeit)

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Summe der Finanzierung

0,00

0,00

0,00

0,00

1.1.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Transnationale Koordination

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

2.938,26

5.828,73

5.828,73

2.890,47

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

1.227,00

1.227,00

1.227,00

1.227,00

Zwischensumme 1

4.165,26

7.055,73

7.055,73

4.117,47

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

511,29

511,29

511,29

511,29

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

511,29

511,29

511,29

511,29

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

4.676,55

7.567,02

7.567,02

4.628,76

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

4.676,55

7.567,02

7.567,02

4.628,76

7.3Koordination (Transnationale Zusammenarbeit)

4.676,55

7.567,02

7.567,02

4.628,76

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

4.676,65

7.567,12

7.567,12

4.628,86

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

-0,10

-0,10

-0,10

-0,10

Summe der Finanzierung

4.676,55

7.567,02

7.567,02

4.628,76

1.2 zukunft im zentrum Servicegesellschaft mbH

1.2.1 Organisation

11126255x
Status Partner
Aufgabenbereich(e) - Mittelverwaltende Stelle/ESF-erfahrene Stelle
Name der Organisation zukunft im zentrum Servicegesellschaft mbH
Abkürzung des Namens, Acronym ziz
Straße Rungestraße 19
Postleitzahl, Ort 10179 Berlin
Postleitzahl, Postfach
Bundesland Berlin
Telefon 0049 030 2787330
Fax 0049 030 27873336
E-Mail office@ziz-berlin.de
Internet www.ziz-berlin.de
Organisationstyp Öffentlicher Träger
Rechtsform Gesellschaft mit beschränker Haftung (GmbH)
Betriebsgröße 10-50 Mitarbeiter/innen
Berechtigung zum Vorsteuerabzug Ja

1.2.2 Ansprechpartner/in

11126255x
Anrede, Titel Herr
Vorname, Nachname Thomas Kieneke
Funktion Geschäftsführer
Straße Rungestraße 19
Postleitzahl, Ort 10179 Berlin
Postleitzahl, Postfach
Bundesland Berlin
Telefon 0049 030 2787330
Fax 0049 030 27873336
E-Mail office@ziz-berlin.de

1.2.3 Vorhaben/Aktivitäten

11126255x

1.2.3.1 Durchführungszeitraum:

Von 01.01.2002
Bis 30.06.2005

2.3.2 Durchführungsort(e):

11126255x
  Zielgebiet
PLZ Ort Bundesland Ziel-1 Nicht-Ziel-1
10179 Berlin Berlin [X] [  ]
(Unter die Ziel-1-Gebiete in Deutschland fallen die östlichen Bundesländer sowie Berlin-Ost, unter die Nicht-Ziel-1-Gebiete die westlichen Bundesländer und Berlin-West)

1.2.3.3 Zusammenfassung der Strategie und Aktivitäten:

11126255x
Unterstützung bei der Entwicklung der Wirtschaftsbilanzen für soziale Unternehmen durch Koordinierung unterschiedlicher sozialwirtschaftlich tätigen Mitgliederbetrieben und Einrichtungen.

1.2.3.4 Beschreibung der Aktivitäten und Aufgaben:

11126255x
Mitarbeit, Beratung und Organisierung von Betriebsvergleichen der Teilprojekte der Steremat AFS GmbH und im Rahmen des Gesamtprojektes. Weiterhin Unterstützung bei der landesweiten öffentlichen Diskussion und der Umsetzung der Teil- und Endergebnisse des Equal-Projektes. Eine Kofinanzierung ist beabsichtigt.

1.2.3.5 Branchen und Wirtschaftssektoren:

11126255x
- Sonstige: Beschäftigungs- und Qualifizierungsberatung

 

1.2.4 Zielgruppen / Teilnehmer/innen

1.2.4.1 Zielgruppen: 11126255x
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
(Ex-)Drogenabhändige Menschen 0 0 0 0 0 0
(Ex-)Strafgefangene Menschen 0 0 0 0 0 0
Ältere Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit einfacher Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen, die nicht als Facharbeiter/innen tätig sind (an-/ungelernt) 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Akademiker/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Arbeitszeitberater/innen 0 0 0 0 0 0
Asylbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbilder/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbildungsabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländer/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländische Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Aussiedler/innen 0 0 0 0 0 0
Auszubildende 0 0 0 0 0 0
Berufsrückkehrer/innen / Wiedereinsteiger/innen 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte in KMU 0 0 0 0 0 0
Betriebliche Ausbilder/innen / Trainer/innen 0 0 0 0 0 0
Ehrenamtlich Tätige 0 0 0 0 0 0
Eltern 0 0 0 0 0 0
Ethnische Minderheiten 0 0 0 0 0 0
Existenzgründer/innen 0 0 0 0 0 0
Facharbeiter/innen mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
FuE-Personal 0 0 0 0 0 0
Führungskräfte/ Personalverantwortliche/ Geschäftsführer 0 0 0 0 0 0
Geistig behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Gründungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Hochschulabsolventen/innen ohne Berufserfahrung 0 0 0 0 0 0
Hochschulmitarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Jugendliche bis 25 Jahre 0 0 0 0 0 0
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss 0 0 0 0 0 0
Körperbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Kurzarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Langzeitarbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Lehrer/innen 0 0 0 0 0 0
Lernbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Meister/innen / Poliere/innen 0 0 0 0 0 0
Migranten/innen 0 0 0 0 0 0
Mithelfende Familienangehörige 0 0 0 0 0 0
Multiplikatoren/innen 0 0 0 0 0 0
Organisationsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Psychisch behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Schulabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Schüler/innen 0 0 0 0 0 0
Selbständige 0 0 0 0 0 0
Sinnesbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige von Diskriminierung betroffene Menschen 0 0 0 0 0 0
Sozialhilfeempfänger/innen 0 0 0 0 0 0
Studenten/innen 0 0 0 0 0 0
Unversorgte Lehrstellenbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen 0 0 0 0 0 0
Weiterbildungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Wohnungslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.2.4.2 Teilnehmer/innen 11126255x
(nur bei Beratungs-, Qualifizierungs-, und Schulungsmaßnahmen) Voraussichtliche absolute Zahl der geförderten Personen
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.2.4.3 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.2.4.4 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Nicht-Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0

 

1.2.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Mittelverwaltende Stelle/ESF-erfahrene Stelle

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

Zwischensumme 1

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

7.1Mittelverwaltung

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

Summe der Finanzierung

1.022,60

2.045,20

2.045,20

2.045,20

1.2.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Mittelverwaltende Stelle/ESF-erfahrene Stelle

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

Zwischensumme 1

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

7.1Mittelverwaltung

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

Summe der Finanzierung

1.022,60

3.067,80

3.067,80

3.067,80

1.3 Technologie-Netzwerk Berlin e.V./Mainstreaming / Evaluation

1.3.1 Organisation

11126255x
Status Partner
Aufgabenbereich(e) - Evaluation
- Teilprojekt
Name der Organisation Technologie-Netzwerk Berlin e.V./Mainstreaming / Evaluation
Abkürzung des Namens, Acronym TECHNET
Straße Wiesenstr. 29
Postleitzahl, Ort 13357 Berlin
Postleitzahl, Postfach
Bundesland Berlin
Telefon 0049 030 4612409
Fax 0049 030 4612418
E-Mail info@technet-berlin.de
Internet
Organisationstyp Forschung und Entwicklung
Rechtsform Eingetragener Verein (e.V.)
Betriebsgröße < 10 Mitarbeiter/innen
Berechtigung zum Vorsteuerabzug Nein

1.3.2 Ansprechpartner/in

11126255x
Anrede, Titel Herr
Vorname, Nachname Günther Dr. Lorenz
Funktion Projektkoordination
Straße Wiesenstr. 29
Postleitzahl, Ort 13357 Berlin
Postleitzahl, Postfach
Bundesland Berlin
Telefon 0049 030 4612409
Fax 0049 030 4612418
E-Mail info@technet-berlin.de

1.3.3 Vorhaben/Aktivitäten

11126255x

1.3.3.1 Durchführungszeitraum:

Von 01.01.2002
Bis 30.06.2005

3.3.2 Durchführungsort(e):

11126255x
  Zielgebiet
PLZ Ort Bundesland Ziel-1 Nicht-Ziel-1
10000 Berlin Berlin [  ] [X]
(Unter die Ziel-1-Gebiete in Deutschland fallen die östlichen Bundesländer sowie Berlin-Ost, unter die Nicht-Ziel-1-Gebiete die westlichen Bundesländer und Berlin-West)

1.3.3.3 Zusammenfassung der Strategie und Aktivitäten:

11126255x
Die laufende Evaluierung wird von TECHNET strukturiert und organisiert. Mit dem Instrumentarium des Social Audit soll die Arbeit der EP evaluiert werden. Die Indikatoren der Zielerreichung werden von TECHNET in Abstimmung mit den Kernpartnern entwickelt. Darüber hinaus wird in einem participative appraisal-Prozess der Zielerreichungsgrad aus Sicht der Kernpartner und der strategischen Partner erfragt.
TECHNET übernimmt darüber hinaus in Abstimmung mit der koordinierenden Organisation die Organisation und inhaltliche Koordination von 3 Fachtagungen (Auftaktworkshop, Zwischenergebnis-Tagung und Abschlusskonferenz) sowie die Dokumentation der Abschlusskonferenz. Teilnehmermeinungen im Rahmen der Veranstaltungen werden in die Projektevaluierung einbezogen.

1.3.3.4 Beschreibung der Aktivitäten und Aufgaben:

11126255x
Evaluierung:
Bei der internen Evaluierung des Gesamtprojektes geht es darum, zum einen die Zielerreichung der Teilprojekte zu bewerten, zum anderen wird die Zielerreichung des Gesamtprojektes evaluiert. Die Hauptkriterien der Bewertung werden qualitativer Art sein:
Welche Teilziele werden / wurden erreicht - welche nicht?
Begründungen hierfür werden ebenso in die Evaluierung einfließen wie ein Assessment der Gesamtaufgabe.

Soziale und wirtschaftliche Effizienz wird als die Fähigkeit von sozialen Unternehmen verstanden, besser als bisher und mehr als andere Unternehmenstypen Erwerbsarbeitsplätze für Menschen, die sonst arbeitslos wären, bereitstellen zu können. Ziel dieses Projektes ist es, die betrieblichen Kosten gering zu halten und den sozialen Nutzen der ökonomischen Aktivitäten zu optimieren.
Die Erreichung dieser Zielsetzungen wird entlang folgender Themenbereiche beurteilt:

1. Unternehmens-Leitbild und Prozess:

2. Betriebswirtschaftliche Konzepte und Instrumente

3. Gesellschaftlicher Kontext der sozialen Unternehmen

4. Gender-Konzept

5. Erwerbsarbeitsplätze in sozialen Unternehmen

Evaluationsmethodik:
Bei der internen Evaluierung des Gesamtprojektes geht es darum, zum einen die Zielerreichung der Teilprojekte zu bewerten, zum anderen wird die Zielerreichung des Gesamtprojektes evaluiert. Die Hauptkriterien der Bewertung werden qualitativer Art sein:
Welche Teilziele werden / wurden erreicht - welche nicht?
Begründungen hierfür werden ebenso in die Evaluierung einfließen wie ein Assessment der Gesamtaufgabe.

Die Indikatoren der Zielerreichung werden von TECHNET in Abstimmung mit den Kernpartnern entwickelt. Darüber hinaus wird in einem participative appraisal-Prozess analog dem Social Auditing die Zielerreichung aus Sicht der Kernpartner erfragt. Hierzu wird ein spezieller Fragebogen entwickelt.

Öffentlichkeitsarbeit:
TECHNET übernimmt darüber hinaus die Organisation und inhaltliche Koordination von drei Fachtagungen (Auftaktworkshop, Zwischenergebnis-Tagung und Abschlusskonferenz) sowie die Dokumentation der Abschlusskonferenz (wird in eine Website eingestellt).

Zielgruppen der Veranstaltungen sind neben den Projektpartnern Organisationen und AkteurInnen in Politik und Praxis. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und des Ergebnistransfers der EP soll verdeutlicht werden, welchen Beitrag Soziale Unternehmen des Dritten Systems zur Verbesserung der Beschäftigungssituation und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

Zielgruppe über den Kreis der Projektpartner hinaus ist die Fachöffentlichkeit (UnternehmensberaterInnen, VertreterInnen von Sozialen Unternehmen, Bildungseinrichtungen etc.) sowie MultiplikatorInnen aus Verbänden, Verwaltung und Politik. Im Rahmen der Fachtagungen soll diese Zielgruppe über die entwickelten Verfahren zur Messung der wirtschaftlichen und sozialen Leistungsfähigkeit Sozialer Unternehmen des Dritten Systems sowie über die bisherigen praktischen Erfahrungen mit der Anwendung dieser Instrumentarien informiert werden.

TECHNET leistet seinen Beitrag zum geplanten Projekt, indem es die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen den beteiligten Kernpartnern, den strategischen und den transnationalen Partnern, sowie die Verbreitung der Zwischen- und Endergebnisse des Projekts über diesen Kreis hinaus unterstützt.

Für andere Soziale Unternehmen sollen übertragbare Impulse gegeben werden, ihre sozialen Zielsetzungen effektiv mit ihren wirtschaftlichen Notwendigkeiten zu verknüpfen. Insbesondere sollen betriebliche Aktivitäten zum Gender Mainstreaming, zur Bekämpfung von Rassismus und zur Integration von Menschen mit Behinderungen erfasst und damit klar vermittelbar gemacht werden.

Die Vorhaben und Aktivitäten von TECHNET umfassen im einzelnen:

Organisation und inhaltliche Koordination eines Auftaktworkshops, in dem die in der EP vorhandenen Konzepte und Instrumente (Ergebnisse der Bestandsanalyse und der Recherche europäischer Konzepte) in Bezug auf die Problemstellung vorgestellt und mit den strategischen Partnern und Fachleuten diskutiert werden. In diesem Zusammenhang wird auch der erarbeitete Evaluationsrahmen vorgestellt.

Organisation und inhaltliche Koordination einer Fachtagung zur Veröffentlichung der Zwischenergebnisse. Neben den Projektpartnern sollen die Zwischenergebnisse einem Fachpublikum, politischen AkteurInnen, anderen Unternehmensverbänden und Sozialen Unternehmen sowie den transnationalen Partnern vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden.

Organisation und inhaltliche Koordination einer Abschlußkonferenz zur Vorstellung der Projektergebnisse. Aus den Ergebnissen und Erfahrungen der operativen Maßnahmen aus der EP werden Anforderungen an ein modifiziertes Rechtssystem für Soziale Unternehmen formuliert. Es wird online eine Abschlußdokumentation erstellt.

1.3.3.5 Branchen und Wirtschaftssektoren:

11126255x
- Sonstige: Forschung und Entwicklung

 

1.3.4 Zielgruppen / Teilnehmer/innen

1.3.4.1 Zielgruppen: 11126255x
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
(Ex-)Drogenabhändige Menschen 0 0 0 0 0 0
(Ex-)Strafgefangene Menschen 0 0 0 0 0 0
Ältere Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit einfacher Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen, die nicht als Facharbeiter/innen tätig sind (an-/ungelernt) 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Akademiker/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Arbeitszeitberater/innen 0 0 0 0 0 0
Asylbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbilder/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbildungsabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländer/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländische Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Aussiedler/innen 0 0 0 0 0 0
Auszubildende 0 0 0 0 0 0
Berufsrückkehrer/innen / Wiedereinsteiger/innen 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte in KMU 0 0 0 0 0 0
Betriebliche Ausbilder/innen / Trainer/innen 0 0 0 0 0 0
Ehrenamtlich Tätige 0 0 0 0 0 0
Eltern 0 0 0 0 0 0
Ethnische Minderheiten 0 0 0 0 0 0
Existenzgründer/innen 0 0 0 0 0 0
Facharbeiter/innen mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
FuE-Personal 0 0 0 0 0 0
Führungskräfte/ Personalverantwortliche/ Geschäftsführer 0 0 0 0 0 0
Geistig behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Gründungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Hochschulabsolventen/innen ohne Berufserfahrung 0 0 0 0 0 0
Hochschulmitarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Jugendliche bis 25 Jahre 0 0 0 0 0 0
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss 0 0 0 0 0 0
Körperbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Kurzarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Langzeitarbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Lehrer/innen 0 0 0 0 0 0
Lernbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Meister/innen / Poliere/innen 0 0 0 0 0 0
Migranten/innen 0 0 0 0 0 0
Mithelfende Familienangehörige 0 0 0 0 0 0
Multiplikatoren/innen 0 0 0 0 0 0
Organisationsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Psychisch behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Schulabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Schüler/innen 0 0 0 0 0 0
Selbständige 0 0 0 0 0 0
Sinnesbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige von Diskriminierung betroffene Menschen 0 0 0 0 0 0
Sozialhilfeempfänger/innen 0 0 0 0 0 0
Studenten/innen 0 0 0 0 0 0
Unversorgte Lehrstellenbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen 0 0 0 0 0 0
Weiterbildungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Wohnungslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.3.4.2 Teilnehmer/innen 11126255x
(nur bei Beratungs-, Qualifizierungs-, und Schulungsmaßnahmen) Voraussichtliche absolute Zahl der geförderten Personen
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.3.4.3 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.3.4.4 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Nicht-Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0

 

1.3.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

0,00

0,00

0,00

0,00

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

0,00

0,00

0,00

0,00

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.4Evaluation

0,00

0,00

0,00

0,00

7.5Transnationale Zusammenarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.8Projektdurchführung

0,00

0,00

0,00

0,00

7.9Projektverwaltung

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Summe der Finanzierung

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

1.550,74

3.076,26

3.076,26

1.525,52

1.2Mitarbeiter/innen

4.842,20

9.605,64

9.605,64

4.763,44

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

6.392,94

12.681,90

12.681,90

6.288,96

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

2.556,50

2.556,50

2.556,50

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

2.556,50

2.556,50

2.556,50

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

178,95

306,78

306,78

178,95

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

766,94

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

869,20

204,52

1.482,75

2.045,17

Zwischensumme 3

1.048,15

1.278,24

1.789,53

2.224,12

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

7.441,09

16.516,64

17.027,93

11.069,58

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

7.441,09

16.516,64

17.027,93

11.069,58

7.4Evaluation

0,00

0,00

0,00

0,00

7.5Transnationale Zusammenarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.7Mainstreaming (Aktion3)

7.441,10

13.960,13

14.471,43

8.513,08

7.8Projektdurchführung

0,00

0,00

0,00

0,00

7.9Projektverwaltung

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

2.556,50

2.556,50

2.556,50

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

7.441,09

13.960,14

14.471,43

8.513,08

Summe der Finanzierung

7.441,09

16.516,64

17.027,93

11.069,58

1.3.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Evaluation

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

1.023,49

2.030,33

2.030,33

1.006,84

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

1.023,49

2.030,33

2.030,33

1.006,84

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

25,56

25,56

25,56

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

25,56

25,56

25,56

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

1.023,49

2.055,89

2.055,89

1.032,40

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

1.023,49

2.055,89

2.055,89

1.032,40

7.4Evaluation

1.023,49

2.055,89

2.055,89

1.032,40

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

1.022,58

2.045,17

2.045,17

1.022,58

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

0,91

10,72

10,72

9,82

Summe der Finanzierung

1.023,49

2.055,89

2.055,89

1.032,40

1.3.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Evaluation

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

1.550,74

3.076,26

3.076,26

1.525,52

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

1.550,74

3.076,26

3.076,26

1.525,52

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

51,13

0,00

51,13

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

51,13

0,00

51,13

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

1.550,74

3.127,39

3.076,26

1.576,65

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

1.550,74

3.127,39

3.076,26

1.576,65

7.4Evaluation

1.550,74

3.127,39

3.076,26

1.576,65

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

1.533,88

3.067,75

3.067,75

1.533,88

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

16,86

59,64

8,51

42,77

Summe der Finanzierung

1.550,74

3.127,39

3.076,26

1.576,65

1.4 Technologie-Netzwerk Berlin e.V. -Social Audit-

1.4.1 Organisation

11126255x
Status weiterer Initiator
Aufgabenbereich(e) - Teilprojekt
Name der Organisation Technologie-Netzwerk Berlin e.V. -Social Audit-
Abkürzung des Namens, Acronym TECHNET
Straße Wiesenstr. 29
Postleitzahl, Ort 13357 Berlin
Postleitzahl, Postfach 0 0
Bundesland Berlin
Telefon 049 030 4612409
Fax 049 030 4612418
E-Mail info@technet-berlin.de
Internet
Organisationstyp Universität, Forschungseinrichtung
Rechtsform Eingetragener Verein (e.V.)
Betriebsgröße < 10 Mitarbeiter/innen
Berechtigung zum Vorsteuerabzug Nein

1.4.2 Ansprechpartner/in

11126255x
Anrede, Titel Herr Dr.
Vorname, Nachname Günther Lorenz
Funktion Forschungskoordinator
Straße Wiesenstr. 29
Postleitzahl, Ort 13357 Berlin
Postleitzahl, Postfach 0 0
Bundesland Berlin
Telefon 049 030 4612409
Fax 049 030 4612418
E-Mail Technet@t-online.de

1.4.3 Vorhaben/Aktivitäten

11126255x

1.4.3.1 Durchführungszeitraum:

Von 01.01.2002
Bis 30.06.2005

4.3.2 Durchführungsort(e):

11126255x
  Zielgebiet
PLZ Ort Bundesland Ziel-1 Nicht-Ziel-1
13357 Berlin Berlin [  ] [X]
(Unter die Ziel-1-Gebiete in Deutschland fallen die östlichen Bundesländer sowie Berlin-Ost, unter die Nicht-Ziel-1-Gebiete die westlichen Bundesländer und Berlin-West)

1.4.3.3 Zusammenfassung der Strategie und Aktivitäten:

11126255x
Technet bearbeitet das Teilprojekt (1.2.) „ Social Audit“ als Form des ganzheitlichen Berichtswesens für soziale Unternehmen. Im Rahmen des Gesamtstrategie des Projekts geht es hier um die Messung und Beurteilung sozialer Kosten und Benefits im Rahmen eines Prozesses, der interne und externe Stakeholder für die Unternehmensziele mobilisiert. Es werden verschiedene Social Audits in sozialen Unternehmen durchgeführt, die Erfahrungen ausgewertet und ein deutsches „ Social-Audit-Handbuch“ erstellt. Dieses Verfahren und die Ergebnisse werden mit dem strategischen Controllingverfahren „Balanced Scorecard“ ( TP 1.1. ) verglichen. Die Ergebnisse dieses Dialogs sollen in die jeweiligen Ansätze einfliessen.






1.4.3.4 Beschreibung der Aktivitäten und Aufgaben:

11126255x
Der zentrale Geschäftsbereich von sozialen Unternehmen im Dritten System ist die Erreichung von sozialen, gemeinwesenbezogenen und ökologischen Gewinnen. Zur Erreichung dieser Gewinne ist finanzielle Tragfähigkeit notwendig; letztere ist jedoch bei sozialen Organisationen ersteren unterzuordnen. Die Organisation und alle an ihr beteiligten oder von ihr betroffenen Personen müssen etwas über diese Zielerreichung erfahren; u.a. ob sie zu ihren Grundwerten steht und ob die Ziele und Werte relevant und angemessen sind. Die soziale Kostenrechnung soll diesen Prozeß ermöglichen, und im Rahmen des Sozial-Audits wird die Zielerreichung überprüft.

Soziale Kostenrechnung und Sozial-Audit sind ein Rahmenwerk, welches einer Organisation erlaubt, auf existierenden Dokumenten und Berichten aufzubauen und einen Prozeß zu entwickeln, durch welchen es seine soziale Leistung vorrechnen, über seine Leistungen berichten sowie durch die Erarbeitung eines Aktionsplans diese Leistungen verbessern kann. Außerdem kann man hierdurch die Wirksamkeit im Gemeinwesen ermitteln und gegenüber seinen Stakeholdern Rechenschaft ablegen.

In anderen europäischen Ländern existieren bereits elaborierte Sozial-Audit- Konzepte, die wir auf ihre Transferfähigkeit auf die deutsche Situation überprüfen wollen. In diesem Kontext wird ein auf deutsche Verhältnisse zugeschnittenes Konzept entwickelt und angewandt.

Das Arbeitspaket dieses Teilprojektes umfasst vier Aufgaben:
1. Identifizierung der für den Sozial-Audit vorgesehenen sozialen Organisationen;
2. Unterstützung der Unternehmen bei der Durchführung der sozialen Buchführung bzw. sozialen Kostenrechnung;
3. Erstellung eines Sozial-Audit-Handbuchs;
4. Organisation der Sozial-Audits;
5. Überprüfung der Kompabilität von Sozial-Audit- und Balanced-Verfahren.


Im Rahmen dieses Teilprojektes soll die Entwicklung einer spezifischen Kostenlehre und einer entsprechenden standardisierbaren Kostenrechnung, die sowohl an die speziellen ökonomischen bzw. sozialen Zielsetzungen dieser Unternehmensformen angepasst sind, im Zusammenspiel mit den anderen Teilprojekten der EP ermöglicht werden.

Wir wollen hiermit dem Segment der sozialen Unternehmen im Dritten System eine gemeinsame, leicht handhabbare Strategie in die Hand geben, die Barriere nicht tragfähiger Kostenstrukturen zu überwinden. Demnach richtet sich unser Antrag darauf,
- einen für alle sozialen Unternehmen verwendbaren Kontenrahmen und eine entsprechende Software in die Hand zu geben, die ihnen die Ermittlung und Beurteilung ihrer Kostenstruktur auf einfache Weise ermöglicht;
- ein Modell bzw. ein Handbuch für eine soziale Buchführung und einen Sozial-Audit zu entwickeln, das an die Realität der deutschen Unternehmen angepasst ist.
- die Balanced Scorecards und die Sozial-Audit-Prozesse so aufeinander abzustimmen, dass eine einheitliche soziale Bilanzierung ermöglicht wird.

Diese zu erwartenden Ergebnisse lassen sich angesichts des in Deutschland vorhandenen noch entwicklungsfähigen Know-Hows nur in einer transnationalen Partnerschaft realisieren, die möglichst viele erfolgreiche Praktiken in anderen Mitgliedstaaten aufgreift, aber auch die erreichten Modelle und Ergebnisse an die anderen Partnerregionen weiterreicht.

Im Dialog mit dem privaten und öffentlichen Sektor soll demonstriert werden, dass die sozialen Unternehmen nicht nur betrieblich effizient arbeiten können, sondern in der Lage sind, durch ihre Zielsetzung, externalisierte (soziale) Kosten zu internalisieren und damit zur Steigerung des Gemeinwohls beitragen. Wir erhoffen uns mithin durch diesen Prozess die Verbesserung des Know-Hows für das Dritte, Zweite und Erste System und die Erzielung von Synergieeffekten durch das Einbringen des Wissens und der Fähigkeiten der drei Wirtschaftssysteme innerhalb der Pluralen Ökonomie. Dieser Wissenszuwachs würde letztlich der Betriebswirtschaftslehre (betriebliche und soziale Kostenrechnung) für das Dritte System ein neues Element bereitstellen.

TECHNET wird im Rahmen des Projekts zwei Sozial-Audits in Berlin durchführen, anderen Kernpartnern diesen Prozess vermitteln und ein universell in Deutschland verwendbares Handbuch für Social Auditing erstellen.

Darüber hinaus wird mit dem Kopartner Die WERKSTATT die Kompatibilität mit dem Ansatz der Balanced Scorecard eruiert. Die Ergebnisse dieses Dialogs sollen in die jeweiligen Ansätze einfliessen.

1.4.3.5 Branchen und Wirtschaftssektoren:

11126255x
- Sonstige: Forschung und Entwicklung

 

1.4.4 Zielgruppen / Teilnehmer/innen

1.4.4.1 Zielgruppen: 11126255x
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
(Ex-)Drogenabhändige Menschen 0 0 0 0 0 0
(Ex-)Strafgefangene Menschen 0 0 0 0 0 0
Ältere Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit einfacher Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen, die nicht als Facharbeiter/innen tätig sind (an-/ungelernt) 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Akademiker/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Arbeitszeitberater/innen 0 0 0 0 0 0
Asylbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbilder/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbildungsabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländer/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländische Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Aussiedler/innen 0 0 0 0 0 0
Auszubildende 0 0 0 0 0 0
Berufsrückkehrer/innen / Wiedereinsteiger/innen 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte in KMU 0 0 0 0 0 0
Betriebliche Ausbilder/innen / Trainer/innen 0 0 0 0 0 0
Ehrenamtlich Tätige 0 0 0 0 0 0
Eltern 0 0 0 0 0 0
Ethnische Minderheiten 0 0 0 0 0 0
Existenzgründer/innen 0 0 0 0 0 0
Facharbeiter/innen mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
FuE-Personal 0 0 0 0 0 0
Führungskräfte/ Personalverantwortliche/ Geschäftsführer 0 0 0 0 0 0
Geistig behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Gründungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Hochschulabsolventen/innen ohne Berufserfahrung 0 0 0 0 0 0
Hochschulmitarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Jugendliche bis 25 Jahre 0 0 0 0 0 0
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss 0 0 0 0 0 0
Körperbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Kurzarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Langzeitarbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Lehrer/innen 0 0 0 0 0 0
Lernbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Meister/innen / Poliere/innen 0 0 0 0 0 0
Migranten/innen 0 0 0 0 0 0
Mithelfende Familienangehörige 0 0 0 0 0 0
Multiplikatoren/innen 0 0 0 0 0 0
Organisationsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Psychisch behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Schulabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Schüler/innen 0 0 0 0 0 0
Selbständige 0 0 0 0 0 0
Sinnesbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige von Diskriminierung betroffene Menschen 0 0 0 0 0 0
Sozialhilfeempfänger/innen 0 0 0 0 0 0
Studenten/innen 0 0 0 0 0 0
Unversorgte Lehrstellenbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen 0 0 0 0 0 0
Weiterbildungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Wohnungslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.4.4.2 Teilnehmer/innen 11126255x
(nur bei Beratungs-, Qualifizierungs-, und Schulungsmaßnahmen) Voraussichtliche absolute Zahl der geförderten Personen
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.4.4.3 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.4.4.4 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Nicht-Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0

 

1.4.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

0,00

0,00

0,00

0,00

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

0,00

0,00

0,00

0,00

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.4Evaluation

0,00

0,00

0,00

0,00

7.5Transnationale Zusammenarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.8Projektdurchführung

0,00

0,00

0,00

0,00

7.9Projektverwaltung

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Summe der Finanzierung

0,00

0,00

0,00

0,00

1.4.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

7.753,72

15.381,32

15.381,32

7.627,60

1.2Mitarbeiter/innen

6.052,75

12.007,05

12.007,05

5.954,30

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

501,75

0,00

Zwischensumme 1

13.806,47

27.388,37

27.890,12

13.581,90

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

1.840,80

7.056,40

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

1.840,80

7.056,40

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

127,82

255,65

255,65

127,82

3.2Transnation. Reisekosten

613,55

0,00

0,00

613,55

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

383,47

766,94

766,94

383,47

Zwischensumme 3

1.124,84

1.022,59

1.022,59

1.124,84

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

16.772,11

35.467,36

28.912,71

14.706,74

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

16.772,11

35.467,36

28.912,71

14.706,74

7.4Evaluation

0,00

0,00

0,00

0,00

7.5Transnationale Zusammenarbeit

613,55

0,00

0,00

613,55

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.8Projektdurchführung

15.218,59

33.685,57

27.131,58

13.251,81

7.9Projektverwaltung

939,84

1.781,21

1.781,21

841,38

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

1.840,80

7.056,40

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

14.931,31

28.410,96

28.912,71

14.706,74

Summe der Finanzierung

16.772,11

35.467,36

28.912,71

14.706,74

1.5 GrünBau, gemeinnützige Gesellschaft für soziale Beschäftigung und Qualifizierung in der Stadterneuerung mbH

1.5.1 Organisation

11126255x
Status weiterer Initiator
Aufgabenbereich(e) - Teilprojekt
Name der Organisation GrünBau, gemeinnützige Gesellschaft für soziale Beschäftigung und Qualifizierung in der Stadterneuerung mbH
Abkürzung des Namens, Acronym GrünBau GmbH
Straße Unnaer Str.44
Postleitzahl, Ort 44145 Dortmund
Postleitzahl, Postfach 0 0
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Telefon 049 0231 840960
Fax 049 0231 8409620
E-Mail info@gruenbau-dortmund.de
Internet www.gruenbau-dortmund.de
Organisationstyp Bildungs-/Beschäftigungsträger
Rechtsform Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH)
Betriebsgröße 10-50 Mitarbeiter/innen
Berechtigung zum Vorsteuerabzug Ja

1.5.2 Ansprechpartner/in

11126255x
Anrede, Titel Herr
Vorname, Nachname Koch Andreas
Funktion Geschäftsführer
Straße Unnaer Str. 44
Postleitzahl, Ort 44145 Dortmund
Postleitzahl, Postfach 0 0
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Telefon 049 0231 8409636
Fax 049 0231 8409620
E-Mail akoch@gruenbau-dortmund.de

1.5.3 Vorhaben/Aktivitäten

11126255x

1.5.3.1 Durchführungszeitraum:

Von 01.01.2002
Bis 30.06.2005

5.3.2 Durchführungsort(e):

11126255x
  Zielgebiet
PLZ Ort Bundesland Ziel-1 Nicht-Ziel-1
44145 Dortmund Nordrhein-Westfalen [  ] [X]
(Unter die Ziel-1-Gebiete in Deutschland fallen die östlichen Bundesländer sowie Berlin-Ost, unter die Nicht-Ziel-1-Gebiete die westlichen Bundesländer und Berlin-West)

1.5.3.3 Zusammenfassung der Strategie und Aktivitäten:

11126255x
Im Teilprojekt werden die strategischen Ziele Herstellung/Sicherung von Beschäftigungsfähigkeit durch die exemplarische Einführung und Optimierung eines sozialwirtschaftlichen Personalentwicklungskonzeptes bearbeitet. Monetäre Leistungsanreize sollen ebenso erprobt werden wie die Wirkungsweise pädagogischer Interventionen und die Relation der Förderungsdauer im sozialen Betrieb zu einer Steigerung der individuellen Produktivität. Neue Meßverfahren/Potentialanalysen sollen entwickelt werden. Die Erkenntnisse werden in die anderen Teilprojekte transferiert. Die Balanced Scorecard wird ebenso erprobt wie die Einführung der Sozialbilanz. Das Gender-Prinzip ist als Querschnittsaufgabe verankert.

1.5.3.4 Beschreibung der Aktivitäten und Aufgaben:

11126255x
Die GrünBau GmbH übernimmt federführend die Entwicklung eines sozialwirtschaftlichen Personalentwicklungssystems als ein Instrument zur Optimierung des Managementsystems in den Unternehmungen des dritten Systems. Ziel ist die Verbesserung der Beschäftigungssituation von besonders benachteiligten Zielgruppen auf dem Arbeitsmarkt und eine Verbesserung der Positionierung von sozialen Unternehmungen im gesellschaftlichen System in Europa.

Folgende Methodik soll angewendet werden:
-    Einstellung einer Gruppe von SozialhilfeempfängerInnen unterschiedlichen Geschlechts, Alters und aus mehreren Nationalitäten in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme.
-    Ein Verfahren der Potentialanalyse mit Elementen des Assessment wird aufgebaut und durchgeführt. Es liefert in Abständen von 6 Monaten Informationen über den aktuellen Hilfebedarf und Leistungsstand der TeilnehmerInnen und ermöglicht zielgerichtete Interventionen durch Qualifizierung und Pädagogik.
-    Einführung eines Beurteilungssystems und von individuellen Leistungsanreizen.
-    Persönliche Hilfe- und Entwicklungsplanung, ähnlich wie in der Jugendhilfe üblich
-    Personalentwicklungsgespräche, aufbauend auf einer Analyse, was die jeweilige Person objektiv zu leisten in der Lage ist.
-    Aufbau einer besonderen Betriebskultur für soziale Unternehmen
-    Herstellung von Transparenz über die wirtschaftlichen Zwänge eines Unternehmens
-    Verzahnung mit anderen Betrieben im ersten System, durch personenbezogene Partnerschaften
-    Übernahme von TeilnehmerInnen in unbefristete Beschäftigung. Die positive integrative Wirkung einer Entfristung soll mit Hilfe der Equalförderung exemplarisch untersucht werden. Vorhandene Förderstrukturen werden überwunden.
-    Aufbau eines Verfahrens zur Beurteilung der Produktivität der MitarbeiterInnen.
-    Vergleich der Ergebnisse mit den Kontrollgruppen der Kernpartner und mit branchenüblichen Daten.
-    Ermittlung der Minderleistung und somit der notwendigen Subventionierung in Abhängigkeit zu den ergriffenen Maßnahmen. Welche positiven Auswirkungen haben welche Maßnahmen?
-    Ermittlung der sozialen Stabilisierungseffekte durch Fördermaßnahmen.
-    Die strategischen Partner Sozialamt und Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung werden in alle Prozesse involviert. Ihre Beratungskapazitäten werden genutzt. Die Ergebnisse werden mit Ihnen diskutiert.
Querschnittsaufgaben
-    Das Gender Prinzip ist integraler Bestandteil. Besondere Beachtung findet bei GrünBau die Frauenförderung in einem männerdominierten Berufsfeld (GaLa-Bau). Bei der Teilnehmerauswahl sollen Frauen berücksichtigt werden. Teilzeitangebote sollen für Alleinerziehende geprüft und eingerichtet werden.
-    GrünBau hat seinen Standort in einem Stadtteil mit über 50% Ausländeranteil. MigrantInnen sollen daher ebenfalls adäuat gefördert werden. Spezifische Probleme wie Sprache und kulturelle Entfremdung sollen bearbeitet werden (Sprachkurse etc.)
-    Transnationalität in Verbindung mit den anderen deutschen und europäischen Partnern
Einbeziehung in die Gesamtstrategie und Vernetzung mit den anderen Teilprojekten
-    Beidseitiger Transfer der Ergebnisse aus dem und in das Teilprojekt ist unumgänglich.
-    Der Aufbau einer sozialwirtschaftlichen Finanzbuchhaltung und einer sozialen Wirtschaftsbilanz benötigt Informationen aus dem Projekt und wird andererseits im Projekt erprobt.
-    Die Ergebnisse der Produktivitätsmessung/Potenzialanalysen aus dem Projekt müssen in Relation gesetzt werden zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe, die die Minderleistung durch eine Verknüpfung von Zuschuß-, Personalbuchhaltung und Nachkalkulation ermittelt.
-    Kennzahlensystem und Benchmarking werden im Teilprojekt erprobt
-    Die Ergebnisse des Teilprojekts fließen ein in die Entwicklung der Balanced Scorecard
-    Im Teilprojekt wird ein System der sozialen Stabilisierung angewendet, das bereits im Rahmen der ISO 9001 : 2000 zertifiziert worden ist. Diese Verfahren soll durch den Aufbau der sozialen Kostenrechnung und das Sozial-Audit ergänzt und erweitert werden.

1.5.3.5 Branchen und Wirtschaftssektoren:

11126255x
- Baugewerbe
- Dienstleistungen - Gesundheit und Soziales
- Dienstleistungen - persönliche und sonstige D.
- Dienstleistungen - wirtschaftsnahe D.
- Garten- und Landschaftsbau

 

1.5.4 Zielgruppen / Teilnehmer/innen

1.5.4.1 Zielgruppen: 11126255x
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
(Ex-)Drogenabhändige Menschen 0 0 0 0 0 0
(Ex-)Strafgefangene Menschen 0 0 0 0 0 0
Ältere Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit einfacher Tätigkeit 0 0 0 0 3 3
Angestellte mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 15 7 22
Arbeiter/innen 0 0 0 9 3 12
Arbeiter/innen, die nicht als Facharbeiter/innen tätig sind (an-/ungelernt) 0 0 0 14 1 15
Arbeitslose Akademiker/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Arbeitszeitberater/innen 0 0 0 0 0 0
Asylbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbilder/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbildungsabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländer/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländische Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Aussiedler/innen 0 0 0 0 0 0
Auszubildende 0 0 0 2 1 3
Berufsrückkehrer/innen / Wiedereinsteiger/innen 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte in KMU 0 0 0 0 0 0
Betriebliche Ausbilder/innen / Trainer/innen 0 0 0 0 0 0
Ehrenamtlich Tätige 0 0 0 0 0 0
Eltern 0 0 0 0 0 0
Ethnische Minderheiten 0 0 0 0 0 0
Existenzgründer/innen 0 0 0 0 0 0
Facharbeiter/innen mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
FuE-Personal 0 0 0 0 0 0
Führungskräfte/ Personalverantwortliche/ Geschäftsführer 0 0 0 1 0 1
Geistig behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Gründungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Hochschulabsolventen/innen ohne Berufserfahrung 0 0 0 0 0 0
Hochschulmitarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Jugendliche bis 25 Jahre 0 0 0 0 0 0
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss 0 0 0 0 0 0
Körperbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Kurzarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Langzeitarbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Lehrer/innen 0 0 0 0 1 1
Lernbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Meister/innen / Poliere/innen 0 0 0 0 0 0
Migranten/innen 0 0 0 0 0 0
Mithelfende Familienangehörige 0 0 0 0 0 0
Multiplikatoren/innen 0 0 0 0 0 0
Organisationsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Psychisch behinderte Menschen 0 0 0 4 0 4
Schulabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Schüler/innen 0 0 0 0 0 0
Selbständige 0 0 0 0 0 0
Sinnesbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige von Diskriminierung betroffene Menschen 0 0 0 0 0 0
Sozialhilfeempfänger/innen 0 0 0 16 16 32
Studenten/innen 0 0 0 0 0 0
Unversorgte Lehrstellenbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen 0 0 0 0 0 0
Weiterbildungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Wohnungslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 61 32 93
1.5.4.2 Teilnehmer/innen 11126255x
(nur bei Beratungs-, Qualifizierungs-, und Schulungsmaßnahmen) Voraussichtliche absolute Zahl der geförderten Personen
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
unter 16 Jahre 0 0 0 0 0 0
16-19 Jahre 0 0 0 0 0 0
20-24 Jahre 0 0 0 0 0 0
25-50 Jahre 0 0 0 0 0 0
51-54 Jahre 0 0 0 0 0 0
ab 55 Jahre 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.5.4.3 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.5.4.4 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Nicht-Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0

 

1.5.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

0,00

0,00

0,00

0,00

1.2Mitarbeiter/innen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.3Honorarmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 1

0,00

0,00

0,00

0,00

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

0,00

0,00

0,00

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

0,00

0,00

0,00

0,00

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.2Transnation. Reisekosten

0,00

0,00

0,00

0,00

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 3

0,00

0,00

0,00

0,00

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

0,00

0,00

0,00

0,00

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.4Evaluation

0,00

0,00

0,00

0,00

7.5Transnationale Zusammenarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.6Öffentlichkeitsarbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

0,00

0,00

0,00

7.8Projektdurchführung

0,00

0,00

0,00

0,00

7.9Projektverwaltung

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Private (Dritt-)Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Summe der Finanzierung

0,00

0,00

0,00

0,00

1.5.6 Ausgaben-/Finanzierungsplan Nicht-Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Nicht-Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

14.916,55

29.590,45

29.590,45

14.673,90

1.2Mitarbeiter/innen

24.876,19

49.347,73

49.347,73

24.471,54

1.3Honorarmittel

1.104,30

2.208,60

2.208,60

1.104,30

Zwischensumme 1

40.897,04

81.146,78

81.146,78

40.249,74

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

0,00

20.442,24

40.884,48

20.442,24

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

25.638,30

51.136,50

51.136,50

25.498,20

Zwischensumme 2

25.638,30

71.578,74

92.020,98

45.940,44

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

601,28

1.201,54

1.201,54

601,28

3.2Transnation. Reisekosten

2.045,16

3.067,76

3.067,76

2.045,16

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

8.487,46

16.974,89

16.974,89

8.487,46

Zwischensumme 3

11.133,90

21.244,19

21.244,19

11.133,90

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

0,00

0,00

0,00

0,00

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

77.669,24

173.969,71

194.411,95

97.324,08

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

77.669,24

173.969,71

194.411,95

97.324,08

7.4Evaluation

2.045,17

3.579,04

3.579,04

2.045,17

7.5Transnationale Zusammenarbeit

3.067,75

4.090,34

4.090,34

2.812,11

7.6Öffentlichkeitsarbeit

1.022,58

1.533,88

1.533,88

1.022,58

7.7Mainstreaming (Aktion3)

1.278,23

2.045,17

2.045,17

1.278,23

7.8Projektdurchführung

65.141,57

155.055,30

175.502,97

82.501,03

7.9Projektverwaltung

5.112,92

7.669,38

7.669,38

7.669,38

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Nicht-Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

20.451,68

24.542,01

24.542,01

23.228,69

Private (Dritt-)Mittel

0,00

20.442,24

40.884,48

20.442,24

Öffentliche Mittel

25.638,30

51.136,50

51.136,50

25.498,20

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.2Andere Bundesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.3Landesmittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.4Kommunale Mittel

25.638,30

51.136,50

51.136,50

25.498,20

8.3.5Sonstige

0,00

0,00

0,00

0,00

ESF Mittel

31.579,26

77.848,96

77.848,96

28.154,95

Summe der Finanzierung

77.669,24

173.969,71

194.411,95

97.324,08

1.6 Steremat Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH

1.6.1 Organisation

11126255x
Status weiterer Initiator
Aufgabenbereich(e) - Teilprojekt
Name der Organisation Steremat Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH
Abkürzung des Namens, Acronym Steremat AFS GmbH
Straße Pappelallee 3-4
Postleitzahl, Ort 10437 Berlin
Postleitzahl, Postfach 0 0
Bundesland Berlin
Telefon 049 030 44361910
Fax 049 030 44361919
E-Mail steremat.afs@berlin.snafu.de
Internet
Organisationstyp Bildungs-/Beschäftigungsträger
Rechtsform Gesellschaft mit beschränker Haftung (GmbH)
Betriebsgröße < 10 Mitarbeiter/innen
Berechtigung zum Vorsteuerabzug Ja

1.6.2 Ansprechpartner/in

11126255x
Anrede, Titel Herr
Vorname, Nachname Bernd Thürk
Funktion EP-Verantwortlicher
Straße Pappelallee 3-4
Postleitzahl, Ort 10437 Berlin
Postleitzahl, Postfach 0 0
Bundesland Berlin
Telefon 049 030 44361910
Fax 049 030 44361919
E-Mail steremat.afs@berlin.snafu.de

1.6.3 Vorhaben/Aktivitäten

11126255x

1.6.3.1 Durchführungszeitraum:

Von 01.01.2002
Bis 30.06.2005

6.3.2 Durchführungsort(e):

11126255x
  Zielgebiet
PLZ Ort Bundesland Ziel-1 Nicht-Ziel-1
10437 Berlin Berlin [X] [  ]
(Unter die Ziel-1-Gebiete in Deutschland fallen die östlichen Bundesländer sowie Berlin-Ost, unter die Nicht-Ziel-1-Gebiete die westlichen Bundesländer und Berlin-West)

1.6.3.3 Zusammenfassung der Strategie und Aktivitäten:

11126255x
Das Teilprojekt (TP) 2.1 und 2.2 wird federführend von der Steremat AFS GmbH übernommen. Ziel dieser TP ist die Einbindung von quantifizierten Faktoren, die für die inhaltliche Differenzierung von sozialen Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind, in die Wirtschaftsbilanz. Grundlage dafür wird eine Erweiterung der Finanzbuchhaltung um entsprechende Kosten- und Ertragspositionen sein. Dabei werden BWL-Kriterien und quantifizierte Elemente aus dem Sozial Audit widerspiegelt sein. Resultate aus den TP der Kooperationspartnern werden strukturiert und auf quantifizierbaren Positionen untersucht. Dieses TP integriert aus Kernprojektes 2 Teilergebnisse aus den Bereichen 2.3, 2.4 und 2.5

1.6.3.4 Beschreibung der Aktivitäten und Aufgaben:

11126255x
Steremat AFS GmbH übernimmt federführend die Entwicklung einer Wirtschaftsbilanz für Soziale Unternehmen. Bei der Entwicklung dieser Wirtschaftsbilanz sind die grundsätzlichen gesetzlichen Bestimmungen und Reglungen die Ausgangsbasis. Im Rahmen dieses Projektes soll vor allem in zwei Richtungen diese Bilanzierung stärker ausdifferenziert werden:

1.    sind soziale Unternehmen immer auch Unternehmen die sich das Gemeinwohl als Gesellschaftsziel gesetzt haben und deshalb in besonderer Weise die Erreichung dieses Zieles auch in Ihrer Vermögensbilanz ausweisen sollten

2.    Ist der durch diese Unternehmen erwirtschaftete Mehrwert, zugleich ein besonderer materieller (und ideeller) Wertzuwachs für die Gemeinden und Kommunen und das soziale Umfeld in dem diese Unternehmen agieren. Dieser Mehrwert ist allerdings in einer privatrechtliche Form erwirtschaftet worden und existiert als eine durch die gesellschaftsvertraglich Vorgaben gebundene Vermögensmasse.

Beide Aspekte verweisen zum einen auf das Gebot der öffentlichen Darstellung, wie es z.B. das amerikanischen Gesellschaftsrecht kennt und darauf, dass erbrachte Leistungen der sozialen Unternehmen eine besondere Darstellung ihres Ertrags, aufgeschlüsselt nach Gewinnen, Aufwendungen für integrative Tätigkeiten ( Integration von Arbeitslosen, anderen auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligten), und der Verbesserung von regionalen und sozialen Infrastrukturen benötigen.
Die Entwicklung der Wirtschaftsbilanz für soziale und gemeinwirtschaftlich orientierte Unternehmen wird auf einer soziale Kriterien einbeziehende Kosten – Nutzenrechung aufbauen (siehe Social Audit und BSC). Diese müssen als entsprechend bewertbare Vermögensbestände bzw. mobilisierbares Soziales Kapital erfasst und dargestellt werden.
Dazu werden in verschiedenen sozialen Unternehmen über die gesamte Laufzeit des Projektes vergleichende Analysen durchgeführt. Dabei sollen sowohl die Kriterien des Wertzuwachses überprüft werden, als auch als auch die Indikatoren der quantitativen Entwicklung verifiziert werden.

Arbeitsweise:

1.    Erstellen aller für eine BWL und sozial Bilanz erforderliche Element, festlegen von Mindeststandarts um eine entsprechende Bilanz aufstellen zu können.
2.    Dazu:
·    Expertenkonferenz
·    Entwurf eines Bilanzrahmens für soziale Unternehemen
·    Schulungsangebot für MitarbeiterInnen in den Unternehmen
·    Praxistest in Zusammenarbeit mit den Partnern der EP.

3.    Prüfung der Prozess- und Erfolgsindikatoren: Zur Verbesserung der Bilanzelemente werden die in den anderen Teilprojekten untersuchten Prozess- und Erfolgsindikatoren in Hinblick auf ihre bilanztechnische Bewertbarkeit geprüft. Dazu werden regelmäßige Treffen und Auswertungsseminare mit der Partner der EP durchgeführt.
4.    Zur quantitativen Unterfütterung dieser Indikatoren werden Vorschläge zu ihrer Erfassung und Dokumentation im Rahmen des sozialwirtschaftlichen Rechnungswesens ( Tools für das Rechnungswesen ) gemacht. Diese Aufgabe wird in Zusammenarbeit mit den Fachleuten der anderen Teilpartner und vor allem auch mit den transnationalen Partnern erledigt.
5.    In allen Teilzielen werden gesonderte Indikatoren und Verfahrensweisen entwickelt, die den Gender – Aspekt ( siehe Teilprojekt QAD / Dresden ) in sozialen Unternehmen stärken sollen.
6.    Betriebsvergleich: Festlegen von Standarts für Benchmarking zwischen den EP-Partnern und externen Partnern, Integration des TP 2.1. und 2.2. in das Benchmarking ( siehe TP DIE WERKSTATT )
Die Ergebnisse werden dokumentiert und für das Mainstreaming aufbereitet und in Fachseminaren und Fachgesprächen verbreitet. ( siehe TP NETZ )

Resultat dieser Untersuchung wird ein Katalog von Kriterien und Bedingungen stehen, die eine Bilanzierung dies sozioökonomischen und ökologischen Qutputs erlauben.

Darüber hinaus beteiligt sich Steremat an den Testläufen zur Erprobung der erarbeiteten betriebswirtschaftlichen Instrumenten und an der Erprobung der teilnehmerbezogenen Personalentwicklungssysteme ( Entwicklungs- und Hilfspläne )

1.6.3.5 Branchen und Wirtschaftssektoren:

11126255x
- Dienstleistungen - persönliche und sonstige D.
- Kultur
- Garten- und Landschaftsbau
- Sonstige: Arbeitsförderung, Bildung und Beschäftigung

 

1.6.4 Zielgruppen / Teilnehmer/innen

1.6.4.1 Zielgruppen: 11126255x
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
(Ex-)Drogenabhändige Menschen 0 0 0 0 0 0
(Ex-)Strafgefangene Menschen 0 0 0 0 0 0
Ältere Arbeitnehmer/innen 10 10 20 0 0 0
Angestellte mit einfacher Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Angestellte mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeiter/innen, die nicht als Facharbeiter/innen tätig sind (an-/ungelernt) 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Akademiker/innen 0 0 0 0 0 0
Arbeitslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Arbeitszeitberater/innen 0 0 0 0 0 0
Asylbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbilder/innen 0 0 0 0 0 0
Ausbildungsabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländer/innen 0 0 0 0 0 0
Ausländische Arbeitnehmer/innen 0 0 0 0 0 0
Aussiedler/innen 0 0 0 0 0 0
Auszubildende 0 0 0 0 0 0
Berufsrückkehrer/innen / Wiedereinsteiger/innen 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte 0 0 0 0 0 0
Beschäftigte in KMU 5 5 10 0 0 0
Betriebliche Ausbilder/innen / Trainer/innen 0 0 0 0 0 0
Ehrenamtlich Tätige 3 7 10 0 0 0
Eltern 0 0 0 0 0 0
Ethnische Minderheiten 0 0 0 0 0 0
Existenzgründer/innen 0 0 0 0 0 0
Facharbeiter/innen mit gehobener Tätigkeit 0 0 0 0 0 0
FuE-Personal 0 0 0 0 0 0
Führungskräfte/ Personalverantwortliche/ Geschäftsführer 0 0 0 0 0 0
Geistig behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Gründungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Hochschulabsolventen/innen ohne Berufserfahrung 0 0 0 0 0 0
Hochschulmitarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Jugendliche bis 25 Jahre 0 0 0 0 0 0
Jugendliche ohne Hauptschulabschluss 0 0 0 0 0 0
Körperbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Kurzarbeiter/innen 0 0 0 0 0 0
Langzeitarbeitslose Menschen 10 10 20 0 0 0
Lehrer/innen 0 0 0 0 0 0
Lernbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Meister/innen / Poliere/innen 0 0 0 0 0 0
Migranten/innen 0 0 0 0 0 0
Mithelfende Familienangehörige 0 0 0 0 0 0
Multiplikatoren/innen 0 0 0 0 0 0
Organisationsberater/innen 2 2 4 0 0 0
Psychisch behinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Schulabbrecher/innen 0 0 0 0 0 0
Schüler/innen 0 0 0 0 0 0
Selbständige 2 2 4 0 0 0
Sinnesbehinderte Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige von Diskriminierung betroffene Menschen 0 0 0 0 0 0
Sozialhilfeempfänger/innen 0 0 0 0 0 0
Studenten/innen 0 0 0 0 0 0
Unversorgte Lehrstellenbewerber/innen 0 0 0 0 0 0
Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen 0 0 0 0 0 0
Weiterbildungsberater/innen 0 0 0 0 0 0
Wohnungslose Menschen 0 0 0 0 0 0
Sonstige 0 0 0 0 0 0
Gesamt 32 36 68 0 0 0
1.6.4.2 Teilnehmer/innen 11126255x
(nur bei Beratungs-, Qualifizierungs-, und Schulungsmaßnahmen) Voraussichtliche absolute Zahl der geförderten Personen
  Ziel-1 Nicht-Ziel-1
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
unter 16 Jahre 0 0 0 0 0 0
16-19 Jahre 0 0 0 0 0 0
20-24 Jahre 0 0 0 0 0 0
25-50 Jahre 0 0 0 0 0 0
51-54 Jahre 0 0 0 0 0 0
ab 55 Jahre 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0
1.6.4.3 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 20 20 40 400 400 800
2003 20 20 40 620 620 1240
2004 20 20 40 620 620 1240
2005 20 20 40 280 280 560
Gesamt 80 80 160 1920 1920 3840
1.6.4.4 Gesamtzahl der Teilnehmer/innen und Teilnahmestunden nach Jahren (Nicht-Ziel-1) 11126255x
  Personen Teilnahmestunden
  Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
2002 0 0 0 0 0 0
2003 0 0 0 0 0 0
2004 0 0 0 0 0 0
2005 0 0 0 0 0 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0

 

1.6.5 Ausgaben-/Finanzierungsplan Ziel-1
Aufgabenbereich Teilprojekt

Ausgabenplan für Ziel-1 11126255x
  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
1. Personalausgaben insgesamt
1.1EP-/Projekt-Verantwortliche

13.069,99

22.292,33

22.292,33

9.222,34

1.2Mitarbeiter/innen

3.597,24

6.135,50

6.135,50

2.538,26

1.3Honorarmittel

11.248,00

19.684,00

16.590,80

8.211,04

Zwischensumme 1

27.915,23

48.111,83

45.018,63

19.971,64

2. Teilnehmereinkommen
2.1TN-Einkommen Unternehmen

10.224,00

15.847,20

15.847,20

7.156,80

2.2TN-Einkommen öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

Zwischensumme 2

10.224,00

15.847,20

15.847,20

7.156,80

3. Sachausgaben
3.1Nationale Reisekosten

3.067,76

3.067,76

3.067,76

1.533,88

3.2Transnation. Reisekosten

3.067,76

1.533,88

3.067,76

1.533,88

3.3Abschreibung (AfA)

0,00

0,00

0,00

0,00

3.4Sonstige Sachausgaben

2.992,46

3.025,31

2.851,47

932,47

Zwischensumme 3

9.127,98

7.626,95

8.986,99

4.000,23

4. Auftragsvergabe
Summe Auftragsvergabe

5.112,92

6.646,79

6.646,79

3.067,75

5. Summe der Ausgaben
Summe aus Pos. 1, Pos. 2, Pos. 3 und Pos. 4

52.380,13

78.232,77

76.499,61

34.196,42

6. Einnahmen aus Projekttätigkeit
6.0Einnahmen

0,00

0,00

0,00

0,00

7. Zuwendungsfähige Ausgaben
Summe der Ausgaben (Pos 5) abzüglich Summe der Einnahmen (Pos 6)

52.380,13

78.232,77

76.499,61

34.196,42

7.4Evaluation

2.045,17

3.579,04

3.579,04

2.045,17

7.5Transnationale Zusammenarbeit

3.067,75

1.533,88

3.067,75

1.533,88

7.6Öffentlichkeitsarbeit

1.022,58

1.533,88

1.533,88

1.022,58

7.7Mainstreaming (Aktion3)

0,00

2.249,68

2.530,89

2.024,72

7.8Projektdurchführung

42.649,63

63.204,37

59.656,00

27.078,57

7.9Projektverwaltung

3.597,25

6.135,50

6.135,50

2.538,26

0,00

0,00

0,00

0,00

Finanzierungsplan für Ziel-1 11126255x

  Plan 2002 Plan 2003 Plan 2004 Plan 2005
8. Finanzierungsplan: Antrag
Eigenmittel

1.922,46

2.950,15

2.950,15

1.022,58

Private (Dritt-)Mittel

10.224,00

15.847,20

15.847,20

7.156,80

Öffentliche Mittel

0,00

0,00

0,00

0,00

8.3.1Bundesanstalt für Arbeit

0,00

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8.3.2Andere Bundesmittel

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8.3.3Landesmittel

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8.3.4Kommunale Mittel

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